RS Vfgh 2014/2/21 U2600/2013

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.02.2014
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Index

41/02 Staatsbürgerschaft, Pass- und Melderecht, Fremdenrecht, Asylrecht

Norm

EU-Grundrechte-Charta Art47 Abs2
AsylG 2005 §10, §41 Abs7
AVG §68 Abs1
  1. AsylG 2005 § 10 heute
  2. AsylG 2005 § 10 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.11.2017 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.01.2014 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  6. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  7. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  8. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  9. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.04.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2009
  10. AsylG 2005 § 10 gültig von 09.11.2007 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2007
  11. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.01.2006 bis 08.11.2007

Leitsatz

Verletzung im Recht auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung durch Zurückweisung eines neuerlichen Asylantrags und Ausweisung des Beschwerdeführers nach Pakistan; Sachverhalt im Hinblick auf das Vorbringen der Homosexualität des Beschwerdeführers nicht hinreichend geklärt

Rechtssatz

Die bloß nuancierten Abweichungen in den Aussagen des Beschwerdeführers lassen nicht den Schluss zu, dass das Vorbringen (betr seine Homosexualität) insgesamt unplausibel sei. Weshalb der AsylGH die vom - mutmaßlich homosexuellen - Beschwerdeführer vorgebrachte Angst vor Dolmetschern des islamischen Kulturkreises als nicht nachvollziehbar erachtet, vermag er nicht substantiiert zu begründen. Er geht überdies inhaltlich nicht auf die vorgelegten Beweismittel ein und bietet dem Beschwerdeführer, indem er von der Durchführung einer mündlichen Verhandlung trotz eines entsprechenden Antrages absieht, auch keine Gelegenheit, hiezu befragt zu werden bzw Stellung zu nehmen.

Entscheidungstexte

Schlagworte

Asylrecht, Ausweisung, Bescheidbegründung, Ermittlungsverfahren, EU-Recht, Verhandlung mündliche

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2014:U2600.2013

Zuletzt aktualisiert am

15.05.2014
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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