RS Vfgh 2015/6/18 WII1/2015

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Veröffentlicht am 18.06.2015
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Index

L0350 Gemeindewahl

Norm

B-VG Art141 Abs1 litc
Nö GdO 1973 §97 Abs2, Abs4, §110 Abs2 litc
  1. B-VG Art. 141 heute
  2. B-VG Art. 141 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 41/2016
  3. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2013
  4. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 141 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 12/2012
  6. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2004 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  7. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 1013/1994
  8. B-VG Art. 141 gültig von 01.07.1989 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  9. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.1989 bis 30.06.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  10. B-VG Art. 141 gültig von 01.10.1975 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 409/1975
  11. B-VG Art. 141 gültig von 07.02.1958 bis 30.09.1975 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 12/1958
  12. B-VG Art. 141 gültig von 19.12.1945 bis 06.02.1958 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  13. B-VG Art. 141 gültig von 05.04.1931 bis 30.06.1934 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 103/1931
  14. B-VG Art. 141 gültig von 03.01.1930 bis 04.04.1931

Leitsatz

Stattgabe des Antrags eines Gemeinderats auf Verlustigerklärung des Mandats eines Gemeinderatsmitglieds wegen Anfügung einer unzulässigen Bedingung zur Gelöbnisformel

Rechtssatz

Dass das jeweils abgelegte Gelöbnis bei der Angelobung exakt dem vorgegebenen Wortlaut zu entsprechen hat, ergibt sich eindeutig aus der Regelung des §97 Abs4 Nö GdO 1973, wonach ein "Gelöbnis unter Bedingungen oder mit Zusätzen [...] als verweigert" gilt und lediglich die Beifügung einer religiösen Beteuerung zulässig ist.

Wie sich aus dem dem Antrag des Gemeinderates der Gemeinde St. Leonhard am Hornerwald beigefügten Sitzungsprotokoll und der Niederschrift über die Wahlen in der konstituierenden Sitzung sowie aus dem Aktenvermerk des Altersvorsitzenden zweifelsfrei und unwidersprochen ergibt, hat der gewählte Bewerber ***** ****** bei der Angelobung in der ersten Sitzung des Gemeinderates dem Gelöbnis die Wortfolge "wenn es dem Sinn des Lebens und der Sittlichkeit nicht widerspricht" und damit eine unzulässige Bedingung angefügt.

Entscheidungstexte

Schlagworte

Gemeinderecht, Gemeinderat, Wahlen, VfGH / Mandatsverlust

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2015:WII1.2015

Zuletzt aktualisiert am

10.11.2016
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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