TE Vfgh Beschluss 2015/10/7 E1030/2014

JUSLINE Entscheidung

Veröffentlicht am 07.10.2015
beobachten
merken

Index

10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit

Norm

VfGG §17a, §88
  1. VfGG § 17a heute
  2. VfGG § 17a gültig ab 25.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2025
  3. VfGG § 17a gültig von 01.07.2025 bis 24.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2025
  4. VfGG § 17a gültig von 01.07.2020 bis 30.06.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019
  5. VfGG § 17a gültig von 01.01.2015 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  6. VfGG § 17a gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  7. VfGG § 17a gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  8. VfGG § 17a gültig von 01.01.2011 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  9. VfGG § 17a gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  10. VfGG § 17a gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  11. VfGG § 17a gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2001
  12. VfGG § 17a gültig von 01.08.1997 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997

Leitsatz

Abweisung des Antrags auf Kostenersatz hinsichtlich der Eingabengebühr nach Ablehnung der Beschwerdebehandlung durch den VfGH

Spruch

Der Antrag wird abgewiesen.

Begründung

Begründung

1.1. Mit Beschluss vom 12. Juni 2015, E1030/2014-5, der beschwerdeführenden Genossenschaft zugestellt am 29. Juli 2015, wurde die Behandlung ihrer Beschwerde gegen einen Beschluss des Landesverwaltungsgerichtes Oberösterreich gemäß Art144 Abs2 und 4 B-VG abgelehnt. Über den in der Beschwerde gestellten Antrag auf Kostenersatz wurde nicht abgesprochen.

1.2. Mit Schriftsatz vom 26. August 2015, beim Verfassungsgerichtshof eingelangt am 28. August 2015, beantragte der Einschreiter die Rücküberweisung der gem. §17a VfGG entrichteten Eingabengebühr von € 240,– und begründete dies mit der Ablehnung der Beschwerdebehandlung durch den Verfassungsgerichtshof.

2. Da §88 VfGG einen Ersatz der Prozesskosten des Beschwerdeführers im Fall der Ablehnung der Behandlung der Beschwerde nicht vorsieht (VfSlg 9466/1982, 10.867/1986, 11.174/1986, 11.351/1986), ist der Antrag auf Rückerstattung der gemäß §17a VfGG entrichteten Eingabegebühr abzuweisen. 2. Da §88 VfGG einen Ersatz der Prozesskosten des Beschwerdeführers im Fall der Ablehnung der Behandlung der Beschwerde nicht vorsieht (VfSlg 9466 aus 1982,, 10.867 aus 1986,, 11.174 aus 1986,, 11.351 aus 1986,), ist der Antrag auf Rückerstattung der gemäß §17a VfGG entrichteten Eingabegebühr abzuweisen.

3. Dies konnte gemäß §19 Abs3 Z4 VfGG ohne weiteres Verfahren in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen werden.

Schlagworte

VfGH / Kosten

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2015:E1030.2014

Zuletzt aktualisiert am

23.11.2015
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten