TE Vfgh Beschluss 2015/10/12 G379/2015

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Veröffentlicht am 12.10.2015
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Index

22/03 Außerstreitverfahren

Norm

B-VG Art140 Abs1 Z1 litd
ZPO §63 Abs1 / Aussichtslosigkeit
AußStrG
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. ZPO § 63 heute
  2. ZPO § 63 gültig ab 01.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2011
  3. ZPO § 63 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  4. ZPO § 63 gültig von 01.01.1998 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  5. ZPO § 63 gültig von 01.05.1983 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Leitsatz

Abweisung eines Verfahrenshilfeantrags zur Einbringung eines Parteiantrags zur Aufhebung von Bestimmungen des AußStrG als aussichtslos mangels Vorliegens einer entschiedenen Rechtssache

Spruch

Der Antrag des **** ****** ***********, dzt. ************* ****-******, ***************** **, **** ****, auf Bewilligung der Verfahrenshilfe zur Stellung eines Antrages gemäß Art140 Abs1 Z1 litd B-VG auf Aufhebung des Außerstreitgesetzes wird abgewiesen.

Begründung

Begründung

Der Einschreiter beabsichtigt, auf Grund der – vom Einschreiter behaupteten – Säumnis des Bezirksgerichtes Innere Stadt Wien in einer Pflegschaftssache (Z"2 P 88/07t") beim Verfassungsgerichtshof einen Antrag auf Aufhebung des (gesamten) Außerstreitgesetzes zu stellen und beantragt hiefür die Bewilligung der Verfahrenshilfe.

Eine Rechtsverfolgung durch Stellung eines Antrages auf Gesetzesprüfung an den Verfassungsgerichtshof erscheint als offenbar aussichtslos, weil eine von einem ordentlichen Gericht in erster Instanz entschiedene Rechtssache nicht vorliegt (§62a Abs1 VfGG). Die Verletzung der Entscheidungspflicht eines ordentlichen Gerichtes berechtigt indes nicht zur Antragstellung gemäß Art140 Abs1 Z1 litd B-VG. Bei der gegebenen Lage wäre daher sogar die Zurückweisung des Antrages zu gewärtigen.

Der – nicht auf das Vorliegen sämtlicher Formalerfordernisse hin geprüfte – Antrag ist sohin gemäß §20 Abs1a VfGG mangels der Voraussetzungen des §63 Abs1 ZPO (§35 Abs1 VfGG) abzuweisen.

Damit sind alle mit diesem Antrag zusammenhängenden Anträge – einschließlich des Begehrens auf "amtswegige Überweisung an den VwGH" – erledigt.

Schlagworte

VfGH / Verfahrenshilfe, VfGH / Parteiantrag

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2015:G379.2015

Zuletzt aktualisiert am

23.10.2015
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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