RS Vfgh 2016/6/10 V7/2016

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Veröffentlicht am 10.06.2016
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Index

58/02 Energierecht

Norm

B-VG Art139 Abs1 Z3
ÖkostromG 2012 §45, §47 Abs3
Ökostrompauschale-V 2015, BGBl II 359/2014 §1 Z4
  1. B-VG Art. 139 heute
  2. B-VG Art. 139 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  5. B-VG Art. 139 gültig von 30.11.1996 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 659/1996
  6. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.1991 bis 29.11.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  7. B-VG Art. 139 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  8. B-VG Art. 139 gültig von 21.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  9. B-VG Art. 139 gültig von 19.12.1945 bis 20.07.1962 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 139 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Leitsatz

Unzulässigkeit eines Individualantrags auf Aufhebung einer Bestimmung betreffend die Höhe der Ökostrompauschale für bestimmte Netznutzer infolge Zumutbarkeit des Zivilrechtsweges

Rechtssatz

Zurückweisung des Individualantrags eines Seilbahnunternehmens und seiner Tochtergesellschaft auf Aufhebung des §1 Z4 Ökostrompauschale-V 2015, BGBl II 359/2014.Zurückweisung des Individualantrags eines Seilbahnunternehmens und seiner Tochtergesellschaft auf Aufhebung des §1 Z4 Ökostrompauschale-V 2015, Bundesgesetzblatt Teil 2, 359 aus 2014,.

Die Verpflichtung eines Endverbrauchers zur Leistung einer Ökostrompauschale beruht auf einer zivilrechtlichen Vereinbarung zwischen einem Endverbraucher und einem Netzbetreiber. Für Rechtsstreitigkeiten im Hinblick auf die Leistung der Ökostrompauschale zwischen Endverbrauchern und Netzbetreibern sind nach §47 Abs3 ÖkostromG 2012 die ordentlichen Gerichte zuständig.

Der VfGH kann nicht finden, dass es den Antragstellerinnen nicht zumutbar wäre, - vorerst - die Ökostrompauschale mit Vorbehalt zu entrichten und sodann in einem zivilrechtlichen Verfahren zurückzufordern. Keine schwerwiegende wirtschaftliche Beeinträchtigung durch eine solche (Vor)Leistung.

Die von den Antragstellerinnen befürchtete Gefahr der Nichtverlängerung ihres Energieliefervertrages bei Beschreiten des Zivilrechtsweges macht diesen Weg nicht unzumutbar.

Entscheidungstexte

  • V7/2016
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 10.06.2016 V7/2016

Schlagworte

Energierecht, Elektrizitätswesen, VfGH / Individualantrag

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2016:V7.2016

Zuletzt aktualisiert am

04.08.2016
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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