RS Vfgh 2016/9/22 V14/2016 ua

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Veröffentlicht am 22.09.2016
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Index

94 Schifffahrt
94/01 Schiffsverkehr

Norm

B-VG Art139 Abs1 Z3
Jachtführung-PrüfungsO, BGBl II 170/2015 idF BGBl II 58/2016
Seeschifffahrts-V §202, §204, §204a
SeeschifffahrtsG §15 Abs1
  1. B-VG Art. 139 heute
  2. B-VG Art. 139 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  5. B-VG Art. 139 gültig von 30.11.1996 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 659/1996
  6. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.1991 bis 29.11.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  7. B-VG Art. 139 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  8. B-VG Art. 139 gültig von 21.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  9. B-VG Art. 139 gültig von 19.12.1945 bis 20.07.1962 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 139 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Leitsatz

Zurückweisung eines Individualantrags auf Aufhebung der Jachtführung-PrüfungsO und von Bestimmungen der Seeschifffahrts-V mangels Eingriffs in die Rechtssphäre der antragstellenden Betreiberin einer Schiffsführerschule

Rechtssatz

Die antragstellende Partei betreibt gewerbsmäßig eine Schiffsführerschule. Ihre Tätigkeit besteht nach ihren eigenen Angaben darin, Prüfungskandidaten darauf vorzubereiten, dass sie bei anerkannten Prüfungsorganisationen iSd §15 Abs1 SeeSchFG (SeeschifffahrtsG) eine Prüfung erfolgreich ablegen können, um von diesen einen Befähigungsausweis für das selbständige Führen von Jachten auf See zu erhalten, der wiederum Voraussetzung für die Ausstellung eines "Internationalen Zertifikats" iSd §15 Abs1 SeeSchFG ist.

Aus der gesamten JachtPrO (Jachtführung-PrüfungsO), insbesondere auch aus deren §2, geht klar hervor, dass Ausbildungseinrichtungen für Prüfungskandidaten nicht Adressaten der Verordnungsbestimmungen sind. Das Gleiche gilt für die angefochtenen Bestimmungen der SeeSchFVO (Seeschifffahrts-V), die im gegebenen Zusammenhang nur insofern relevant sind, als die Vorgaben der JachtPrO auf sie verweisen. Wie der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie zutreffend zum Antrag vorbringt, können die angefochtenen Verordnungsbestimmungen für die antragstellende Partei bloß (indirekte) wirtschaftliche Auswirkungen haben.

Zurückweisung mangels Legitimation.

Entscheidungstexte

  • V14/2016 ua
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 22.09.2016 V14/2016 ua

Schlagworte

VfGH / Individualantrag, VfGH / Legitimation, Schifffahrt, Ausbildung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2016:V14.2016

Zuletzt aktualisiert am

28.11.2016
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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