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L8500 StraßenNorm
B-VG Art139 Abs1 Z4Leitsatz
Zurückweisung eines Parteiantrags auf Aufhebung von Einreihungsverordnungen der Gemeinde Seiersberg als zu eng gefasst im Hinblick auf die nicht mitangefochtene Anordnung der Weitergeltung in der Gemeinde Seiersberg-PirkaRechtssatz
Anlassfall zu G254/2016 ua, E v 03.10.2016 (betr Aufhebung von Wortfolgen in §57a VfGG).
Nach Zusammenlegung der bisherigen Gemeinden Seiersberg und Pirka zur Gemeinde Seiersberg-Pirka wurde vom Regierungskommissär mit Verordnung vom 02.01.2015 angeordnet, dass (ua auch) die hier angefochtenen Verordnungen der Gemeinde Seiersberg in der Gemeinde Seiersberg-Pirka weiter gelten.
Die Anordnung der Weitergeltung hat konstitutive Wirkung (vgl E v 02.07.2016, V157/2015 ua). Folglich wären die Ziffern 85., 86. und 88. der Verordnung des Regierungskommissärs der Gemeinde Seiersberg-Pirka vom 02.01.2015 von der antragstellenden Gesellschaft mitanzufechten gewesen.Die Anordnung der Weitergeltung hat konstitutive Wirkung vergleiche E v 02.07.2016, V157/2015 ua). Folglich wären die Ziffern 85., 86. und 88. der Verordnung des Regierungskommissärs der Gemeinde Seiersberg-Pirka vom 02.01.2015 von der antragstellenden Gesellschaft mitanzufechten gewesen.
Entscheidungstexte
Schlagworte
VfGH / Parteiantrag, VfGH / Prüfungsumfang, Straßenverwaltung, Interessentenweg, Gemeinderecht Zusammenlegung, Geltungsbereich (zeitlicher) einer Verordnung, VfGH / AnlassfallEuropean Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VFGH:2016:V121.2015Zuletzt aktualisiert am
19.10.2016