RS Vfgh 2016/11/24 G120/2016

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Veröffentlicht am 24.11.2016
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Index

34/01 Monopole

Norm

VfGG §62 Abs1
GlücksspielG §58 Abs3
  1. VfGG § 62 heute
  2. VfGG § 62 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  3. VfGG § 62 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. VfGG § 62 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  5. VfGG § 62 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 62 gültig von 01.08.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  7. VfGG § 62 gültig von 01.03.2013 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  8. VfGG § 62 gültig von 01.01.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  9. VfGG § 62 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 329/1990
  10. VfGG § 62 gültig von 01.01.1989 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 732/1988
  11. VfGG § 62 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

Zurückweisung eines Gesetzesprüfungsantrags des Bundesfinanzgerichtes mangels Darlegung der Bedenken im Einzelnen; Verweis auf andere - die Bestimmung in einer anderen Fassung anfechtende - Anträge nicht ausreichend

Rechtssatz

Das Bundesfinanzgericht verweist in seinem Antrag auf Aufhebung des §58 Abs3 GlücksspielG - GSpG idF BGBl I 54/2010 lediglich auf einen - dem Antrag nicht beigelegten - Antrag des Verwaltungsgerichtshofes (beim VfGH zu G650/2015 protokolliert) und einen entsprechenden- ebenfalls nicht beigelegten - Antrag des Bundesfinanzgerichtes (zu G20/2016), ohne eigenständig und konkret darzulegen, gegen welche verfassungsrechtliche Norm §58 Abs3 GSpG idF BGBl I 54/2010 verstoße bzw aus welchen Gründen der angefochtenen Gesetzesbestimmung (in ihrer konkreten Fassung) die behauptete Verfassungswidrigkeit anzulasten sei. Die (bloße) Darlegung, dass jene Anträge auf Aufhebung die "alte Version" (des §58 Abs3 GSpG) mitumfassten, tut dem Erfordernis des §62 Abs1 VfGG nicht Genüge.Das Bundesfinanzgericht verweist in seinem Antrag auf Aufhebung des §58 Abs3 GlücksspielG - GSpG in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, 54 aus 2010, lediglich auf einen - dem Antrag nicht beigelegten - Antrag des Verwaltungsgerichtshofes (beim VfGH zu G650/2015 protokolliert) und einen entsprechenden- ebenfalls nicht beigelegten - Antrag des Bundesfinanzgerichtes (zu G20/2016), ohne eigenständig und konkret darzulegen, gegen welche verfassungsrechtliche Norm §58 Abs3 GSpG in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, 54 aus 2010, verstoße bzw aus welchen Gründen der angefochtenen Gesetzesbestimmung (in ihrer konkreten Fassung) die behauptete Verfassungswidrigkeit anzulasten sei. Die (bloße) Darlegung, dass jene Anträge auf Aufhebung die "alte Version" (des §58 Abs3 GSpG) mitumfassten, tut dem Erfordernis des §62 Abs1 VfGG nicht Genüge.

Entscheidungstexte

  • G120/2016
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 24.11.2016 G120/2016

Schlagworte

VfGH / Formerfordernisse, VfGH / Bedenken, Glücksspiel

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2016:G120.2016

Zuletzt aktualisiert am

02.02.2017
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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