RS Vfgh 2019/6/11 KI13/2019

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Veröffentlicht am 11.06.2019
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Index

66/01 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz

Norm

B-VG Art138 Abs1 Z2
VfGG §43 Abs1
  1. B-VG Art. 138 heute
  2. B-VG Art. 138 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 138 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  4. B-VG Art. 138 gültig von 01.01.1975 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  5. B-VG Art. 138 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  6. B-VG Art. 138 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Leitsatz

Keine Einleitung eines Verfahrens zur Entscheidung eines bejahenden Kompetenzkonflikts zwischen einem ordentlichen Gericht und dem Bundesverwaltungsgericht mangels Vorliegens derselben Sache betreffend Versehrtenrente und ASVG-Versicherungspflicht

Rechtssatz

Die ordentlichen Gerichte haben über einen geltend gemachten Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung bzw auf Feststellung einer Berufserkrankung, das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) hingegen über die Frage der Versicherungspflicht im April 2016 nach ASVG und AlVG entschieden bzw zu entscheiden. Ein bejahender Kompetenzkonflikt iSd §43 Abs1 VfGG besteht daher mangels Identität der Sache offenkundig nicht. Daran würde sich auch nichts ändern, wenn die ordentlichen Gerichte ihren Entscheidungen - abweichend vom BVwG - für den April 2016 bloß eine Beschäftigung in geringfügigem Ausmaß zugrunde gelegt hätten.

Entscheidungstexte

  • KI13/2019
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 11.06.2019 KI13/2019

Schlagworte

VfGH / Kompetenzkonflikt, Arbeits- u Sozialgerichtsbarkeit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2019:KI13.2019

Zuletzt aktualisiert am

24.09.2019
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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