TE Vfgh Beschluss 2023/10/4 E2628/2023

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Veröffentlicht am 04.10.2023
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Index

10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit

Norm

ZPO §64 Abs1 Z1 litf
VfGG §7 Abs2, §20 Abs2, §35 Abs1
  1. ZPO § 64 heute
  2. ZPO § 64 gültig ab 01.05.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  3. ZPO § 64 gültig von 01.07.2010 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2009
  4. ZPO § 64 gültig von 01.04.2009 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2009
  5. ZPO § 64 gültig von 01.12.2004 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  6. ZPO § 64 gültig von 01.01.1998 bis 30.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  7. ZPO § 64 gültig von 01.01.1985 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 501/1984
  1. VfGG § 7 heute
  2. VfGG § 7 gültig ab 22.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2020
  3. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 21.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  5. VfGG § 7 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 7 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  7. VfGG § 7 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. VfGG § 7 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2002
  9. VfGG § 7 gültig von 01.01.1991 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 329/1990
  10. VfGG § 7 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

Zuspruch von Barauslagen an den als Verfahrenshelfer einschreitenden substituierenden Rechtsanwalt in belegter Höhe

Spruch

Dem Antrag des Rechtsanwaltes Dr. Michael VALLENDER, Paulanergassse 10, 1040 Wien, als Vertreter zur Verfahrenshilfe in der Beschwerdesache des ***, gegen das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichtes vom 7. Juli 2023, Z W207 2268690-1/11E, auf Ersatz von Barauslagen wird gemäß §20 Abs2 VfGG im Umfang von € 168,00 stattgegeben.

Begründung

Begründung

1. Der einschreitende Rechtsanwalt substituiert den dem Beschwerdeführer zu E2628/2023 als Verfahrenshelfer beigegebenen Rechtsanwalt im gesamten Verfahren und begehrt mit seinem Schriftsatz vom 27. September 2023 gestützt auf §64 Abs1 Z1 litf ZPO iVm §35 Abs1 VfGG die vorläufige Berichtigung von Barauslagen aus Amtsgeldern in der Höhe von insgesamt € 168,00. Bei diesem Betrag handelt es sich um Gebühren, die für einen Dolmetscher angefallen sind. Eine Kopie der Gebührennote eines Dolmetschers ist dem Antrag beigeschlossen.1. Der einschreitende Rechtsanwalt substituiert den dem Beschwerdeführer zu E2628/2023 als Verfahrenshelfer beigegebenen Rechtsanwalt im gesamten Verfahren und begehrt mit seinem Schriftsatz vom 27. September 2023 gestützt auf §64 Abs1 Z1 litf ZPO in Verbindung mit §35 Abs1 VfGG die vorläufige Berichtigung von Barauslagen aus Amtsgeldern in der Höhe von insgesamt € 168,00. Bei diesem Betrag handelt es sich um Gebühren, die für einen Dolmetscher angefallen sind. Eine Kopie der Gebührennote eines Dolmetschers ist dem Antrag beigeschlossen.

2. Nach ständiger Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofes sind behauptete Barauslagen zu belegen. Wird ein Mindestmaß an Glaubhaftmachung unterlassen, fehlt es an einer Voraussetzung für den Zuspruch der Barauslagen nach §64 Abs1 Z1 litf ZPO (vgl VfGH 21.2.2014, U2633/2012 mwN).2. Nach ständiger Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofes sind behauptete Barauslagen zu belegen. Wird ein Mindestmaß an Glaubhaftmachung unterlassen, fehlt es an einer Voraussetzung für den Zuspruch der Barauslagen nach §64 Abs1 Z1 litf ZPO vergleiche VfGH 21.2.2014, U2633/2012 mwN).

Für den Verfassungsgerichtshof geht– trotz des Vermerkes "An: Vwgh [sic]" auf der Gebührennote – aus dem Antrag hinreichend hervor, dass die Kosten für die Rechtsverfolgung vor dem Verfassungsgerichtshof angefallen sind, zumal die Gebührennote auch die Passage "Aktenzeichen: E2628/2023" enthält und der Einschreiter sich im Antrag ausdrücklich auf die zu E2628/2023 bewilligte Verfahrenshilfe und den diesbezüglichen Bescheid der Rechtsanwaltskammer Wien vom 23. August 2023, Z 1055/2023, bezieht.Für den Verfassungsgerichtshof geht– trotz des Vermerkes "An: Vwgh [sic]" auf der Gebührennote – aus dem Antrag hinreichend hervor, dass die Kosten für die Rechtsverfolgung vor dem Verfassungsgerichtshof angefallen sind, zumal die Gebührennote auch die Passage "Aktenzeichen: E2628/2023" enthält und der Einschreiter sich im Antrag ausdrücklich auf die zu E2628/2023 bewilligte Verfahrenshilfe und den diesbezüglichen Bescheid der Rechtsanwaltskammer Wien vom 23. August 2023, Ziffer 1055 /, 2023,, bezieht.

Schlagworte

VfGH / Kosten, VfGH / Verfahrenshilfe, Vertreter

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2023:E2628.2023

Zuletzt aktualisiert am

01.12.2023
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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