TE Vfgh Beschluss 2025/2/24 V42/2025

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Veröffentlicht am 24.02.2025
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Index

58/02 Energierecht

Norm

B-VG Art139 Abs1 Z4, Art139 Abs1b
ElWOG 2010 §83 Abs1
Intelligente Messgeräte-EinführungsV §1 Abs6
VfGG §7 Abs2
  1. B-VG Art. 139 heute
  2. B-VG Art. 139 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  5. B-VG Art. 139 gültig von 30.11.1996 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 659/1996
  6. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.1991 bis 29.11.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  7. B-VG Art. 139 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  8. B-VG Art. 139 gültig von 21.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  9. B-VG Art. 139 gültig von 19.12.1945 bis 20.07.1962 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 139 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VfGG § 7 heute
  2. VfGG § 7 gültig ab 22.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2020
  3. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 21.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  5. VfGG § 7 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 7 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  7. VfGG § 7 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. VfGG § 7 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2002
  9. VfGG § 7 gültig von 01.01.1991 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 329/1990
  10. VfGG § 7 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

Ablehnung eines Parteiantrags auf Aufhebung (einer Bestimmung) der Intelligente Messgeräte-EinführungsV mangels hinreichender Aussicht auf Erfolg

Spruch

Die Behandlung des Antrages wird abgelehnt.

Begründung

Begründung

Der Verfassungsgerichtshof kann die Behandlung eines Antrages gemäß Art 139 Abs 1 Z 4 B–VG ablehnen, wenn er keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat (Art139 Abs 1b B–VG; vgl VfGH 24.2.2015, G13/2015).Der Verfassungsgerichtshof kann die Behandlung eines Antrages gemäß Artikel 139, Absatz eins, Ziffer 4, B–VG ablehnen, wenn er keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat (Art139 Absatz eins b, B–VG; vergleiche VfGH 24.2.2015, G13/2015).

Der Verfassungsgerichtshof ist in einem auf Antrag eingeleiteten Verfahren zur Prüfung der Gesetzmäßigkeit einer Verordnung gemäß Art139 B-VG auf die Erörterung der geltend gemachten Bedenken beschränkt (vgl VfSlg 11.580/1987, 14.044/1995, 16.674/2002). Er hat sohin ausschließlich zu beurteilen, ob die angefochtene Verordnung aus den im Antrag dargelegten Gründen gesetzwidrig ist (VfSlg 15.644/1999, 17.222/2004).Der Verfassungsgerichtshof ist in einem auf Antrag eingeleiteten Verfahren zur Prüfung der Gesetzmäßigkeit einer Verordnung gemäß Art139 B-VG auf die Erörterung der geltend gemachten Bedenken beschränkt vergleiche VfSlg 11.580 aus 1987,, 14.044 aus 1995,, 16.674 aus 2002,). Er hat sohin ausschließlich zu beurteilen, ob die angefochtene Verordnung aus den im Antrag dargelegten Gründen gesetzwidrig ist (VfSlg 15.644 aus 1999,, 17.222 aus 2004,).

Der – der Sache nach auf Art139 Abs1 Z4 B-VG (ein Antrag gemäß Art139 Abs1 Z3 B-VG wäre angesichts des Vorbringens im Antrag zum Verfahren vor dem Bezirksgericht Floridsdorf offenbar unzulässig, siehe VfGH 11.12.2020, V532/2020) gestützte – Antrag behauptet die Gesetz- bzw Verfassungswidrigkeit der IME-VO zur Gänze, in eventu von §1 Abs6 IME-VO bzw näher bezeichneter Wortfolgen in §1 Abs6 IME-VO. Ferner wird behauptet, dass die IME-VO von einem unzuständigen Organ erlassen und das in §83 Abs1 ElWOG 2010 vorgesehene Anhörungsrecht der Vertreter des Konsumenten- bzw Datenschutzes verletzt worden sei.

Vor dem Hintergrund der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofes (VfGH 30.9.2021, V178/2021) lässt das Vorbringen des Antrages die behaupteten Gesetz- bzw Verfassungswidrigkeiten als so wenig wahrscheinlich erkennen, dass er keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat. Auch die Bedenken betreffend Art8 EMRK oder, sofern anwendbar, Art3 GRC treffen nicht zu. Ebenso bestehen vor dem Hintergrund des vorliegenden Antrages gegen das Zustandekommen von §1 Abs6 IME-VO angesichts des §83 ElWOG 2010 sowie der durchgeführten Kosten-Nutzen-Analyse keine Bedenken.

Demgemäß wurde beschlossen, von einer Behandlung des – nicht auf das Vorliegen sämtlicher Formerfordernisse und Prozessvoraussetzungen geprüften – Antrages abzusehen (§19 Abs3 Z1 iVm §31 letzter Satz VfGG).Demgemäß wurde beschlossen, von einer Behandlung des – nicht auf das Vorliegen sämtlicher Formerfordernisse und Prozessvoraussetzungen geprüften – Antrages abzusehen (§19 Abs3 Z1 in Verbindung mit §31 letzter Satz VfGG).

Schlagworte

VfGH / Ablehnung, Elektrizitätswesen, VfGH / Parteiantrag

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2025:V42.2025

Zuletzt aktualisiert am

11.03.2025
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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