TE Vfgh Beschluss 2025/3/3 E4601/2024

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Veröffentlicht am 03.03.2025
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Index

97 Öffentliches Auftragswesen

Norm

B-VG Art144 Abs2
Wr VergaberechtsschutzG 2020 §8
BundesvergabeG 2018 §18 Abs1, §20 Abs4
Wr GesundheitsfondsG 2017 §1, §2, §3, §6
VfGG §7 Abs1
  1. B-VG Art. 144 heute
  2. B-VG Art. 144 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 144 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 144 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/1999
  5. B-VG Art. 144 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  6. B-VG Art. 144 gültig von 01.08.1984 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 296/1984
  7. B-VG Art. 144 gültig von 01.08.1981 bis 31.07.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 350/1981
  8. B-VG Art. 144 gültig von 01.07.1976 bis 31.07.1981 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  9. B-VG Art. 144 gültig von 25.12.1946 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 144 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 144 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VfGG § 7 heute
  2. VfGG § 7 gültig ab 22.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2020
  3. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 21.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  5. VfGG § 7 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 7 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  7. VfGG § 7 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. VfGG § 7 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2002
  9. VfGG § 7 gültig von 01.01.1991 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 329/1990
  10. VfGG § 7 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

Ablehnung der Behandlung der Beschwerde betreffend die Ausschreibung "Rahmenvereinbarung Darmkrebs-Screening" des Wiener Gesundheitsfonds

Spruch

Die Behandlung der Beschwerde wird abgelehnt.

Begründung

Begründung

Der Verfassungsgerichtshof kann die Behandlung einer Beschwerde ablehnen, wenn von der Entscheidung die Klärung einer verfassungsrechtlichen Frage nicht zu erwarten ist (Art144 Abs2 B-VG). Ein solcher Fall liegt vor, wenn zur Beantwortung der maßgebenden Fragen spezifisch verfassungsrechtliche Überlegungen nicht erforderlich sind.

Die Beschwerde rügt der Sache nach die Verletzung in den verfassungsgesetzlich gewährleisteten Rechten auf Gleichheit aller Staatsbürger vor dem Gesetz gemäß Art7 Abs1 B-VG und Art2 StGG sowie auf Erwerbsfreiheit gemäß Art6 StGG. Die gerügten Rechtsverletzungen wären im vorliegenden Fall aber nur die Folge einer – allenfalls grob – unrichtigen Anwendung des einfachen Gesetzes. Spezifisch verfassungsrechtliche Überlegungen sind zur Beantwortung der aufgeworfenen Fragen, insbesondere der Frage, ob das Verwaltungsgericht Wien die von der beschwerdeführenden Gesellschaft vorgebrachten Einwände gegen die bekämpfte Ausschreibung insbesondere im Hinblick auf §20 Abs4 BVergG 2018 vergaberechtlich in jeder Hinsicht zutreffend beurteilt hat, nicht anzustellen. Angesichts des von §20 Abs4 BVergG 2018 geforderten Prüfungsmaßstabes in Bezug auf das Vorliegen eines objektiven Vergabewillens (vgl VwSlg 18.602 A/2013; VwGH 1.2.2024, Ro 2020/04/0020 ua, Rz 34) gehen die im Antrag vorgebrachten Bedenken im vorliegenden Verfahren ins Leere.Die Beschwerde rügt der Sache nach die Verletzung in den verfassungsgesetzlich gewährleisteten Rechten auf Gleichheit aller Staatsbürger vor dem Gesetz gemäß Art7 Abs1 B-VG und Art2 StGG sowie auf Erwerbsfreiheit gemäß Art6 StGG. Die gerügten Rechtsverletzungen wären im vorliegenden Fall aber nur die Folge einer – allenfalls grob – unrichtigen Anwendung des einfachen Gesetzes. Spezifisch verfassungsrechtliche Überlegungen sind zur Beantwortung der aufgeworfenen Fragen, insbesondere der Frage, ob das Verwaltungsgericht Wien die von der beschwerdeführenden Gesellschaft vorgebrachten Einwände gegen die bekämpfte Ausschreibung insbesondere im Hinblick auf §20 Abs4 BVergG 2018 vergaberechtlich in jeder Hinsicht zutreffend beurteilt hat, nicht anzustellen. Angesichts des von §20 Abs4 BVergG 2018 geforderten Prüfungsmaßstabes in Bezug auf das Vorliegen eines objektiven Vergabewillens vergleiche VwSlg 18.602 A/2013; VwGH 1.2.2024, Ro 2020/04/0020 ua, Rz 34) gehen die im Antrag vorgebrachten Bedenken im vorliegenden Verfahren ins Leere.

Demgemäß wurde beschlossen, von einer Behandlung der Beschwerde abzusehen (§19 Abs3 Z1 iVm §31 letzter Satz VfGG).Demgemäß wurde beschlossen, von einer Behandlung der Beschwerde abzusehen (§19 Abs3 Z1 in Verbindung mit §31 letzter Satz VfGG).

Schlagworte

VfGH / Ablehnung, Ausschreibung, Gesundheitswesen, Vergabewesen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2025:E4601.2024

Zuletzt aktualisiert am

14.03.2025
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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