TE Vfgh Beschluss 2025/6/5 G52/2025

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Veröffentlicht am 05.06.2025
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Index

10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit

Norm

B-VG Art140 Abs1 Z1 litd
ZPO §505 Abs4
EO §42
VfGG §7 Abs2, §62a Abs1 Z9
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. ZPO § 505 heute
  2. ZPO § 505 gültig ab 01.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  3. ZPO § 505 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  4. ZPO § 505 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  5. ZPO § 505 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. EO § 42 heute
  2. EO § 42 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 42 gültig von 02.01.2017 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2016
  4. EO § 42 gültig von 01.01.2015 bis 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 69/2014
  5. EO § 42 gültig von 01.09.2005 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2005
  6. EO § 42 gültig von 19.11.2004 bis 31.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  7. EO § 42 gültig von 01.01.2004 bis 18.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2003
  8. EO § 42 gültig von 01.10.1995 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 519/1995
  9. EO § 42 gültig von 01.08.1989 bis 30.09.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. VfGG § 7 heute
  2. VfGG § 7 gültig ab 22.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2020
  3. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 21.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  5. VfGG § 7 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 7 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  7. VfGG § 7 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. VfGG § 7 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2002
  9. VfGG § 7 gültig von 01.01.1991 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 329/1990
  10. VfGG § 7 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

Zurückweisung eines Parteiantrags auf Aufhebung einer näher bezeichneten Wortfolge einer Bestimmung der ZPO auf Grund des generellen Ausschlusses von Parteianträgen "im Exekutionsverfahren" gemäß dem VfGG

Spruch

Der Antrag wird zurückgewiesen.

Begründung

Begründung

I. Antrag und Antragsvorbringenrömisch eins. Antrag und Antragsvorbringen

1. Der Antragsteller ist Beklagter in einem vor dem Landesgericht für Zivilrechtsachen Wien zu den Zahlen 5 Cg 17/22i-50 und 5 Cg 17/22i-52 geführten Verfahren.

2. Mit Urteil vom 4. April 2024 gab das Landesgericht für Zivilrechtsachen Wien dem Klagebegehren statt und mit Beschluss vom 6. Mai 2024 wies das Landesgericht für Zivilrechtsachen Wien den Antrag des Antragstellers auf Verlängerung der Berufungsfrist zurück.

3. Der aus Anlass des Rekurses gegen den Beschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtsachen Wien vom 6. Mai 2024 erhobene Parteiantrag wurde vom Verfassungsgerichtshof mit Beschluss vom 16. September 2024, G71/2024, zurückgewiesen.

4. Mit Urteil vom 18. Dezember 2024, 13 R 85/24a, 13 R 85/24y, gab das Oberlandesgericht Wien der gegen das Urteil des Landesgerichtes für Zivilrechtsachen Wien vom 4. April 2024 erhobenen Berufung und dem gegen den Beschuss des Landesgerichtes für Zivilsachen vom 6. Mai 2024 erhobenen Rekurs des Antragstellers keine Folge.

5. Gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien erhob der Antragsteller am 6. Februar 2025 außerordentliche Revision und einen Antrag auf Berichtigung.

6. Mit Beschluss vom 27. Februar 2025 (5 Cg 17/22i-72) wies das Landesgericht für Zivilrechtsachen Wien den Antrag auf Aufhebung der Bestätigung der Vollstreckbarkeit der Urteile des Landesgerichtes für Zivilrechtsachen Wien vom 4. April 2024 und des Oberlandesgerichtes Wien vom 18. Dezember 2024 ab.

7. Gegen den Beschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtsachen Wien vom 27. Februar 2025 erhob der Antragsteller Rekurs und stellte den vorliegenden, auf Art140 Abs1 Z1 litd B-VG gestützten Antrag auf Aufhebung einer näher bezeichneten Wortfolge in §505 Abs4 ZPO samt Eventualanträgen wegen Verfassungswidrigkeit.

II. Zur Zulässigkeitrömisch zwei. Zur Zulässigkeit

1. Gemäß Art140 Abs1 litd B-VG iVm §62a Abs1 Z9 VfGG ist die Stellung eines (Partei-)Antrages "im Exekutionsverfahren und im Verfahren betreffend einstweilige Verfügungen gemäß den Bestimmungen der EO, einschließlich des Verfahrens über die Vollstreckbarerklärung" nicht zulässig.1. Gemäß Art140 Abs1 litd B-VG in Verbindung mit §62a Abs1 Z9 VfGG ist die Stellung eines (Partei-)Antrages "im Exekutionsverfahren und im Verfahren betreffend einstweilige Verfügungen gemäß den Bestimmungen der EO, einschließlich des Verfahrens über die Vollstreckbarerklärung" nicht zulässig.

2. Der vorliegende (Partei-)Antrag wurde aus Anlass eines Rekurses gegen einen Beschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtsachen Wien, mit dem der Antrag des Einschreiters auf Aufhebung der Bestätigung der Vollstreckbarkeit der Urteile des Landesgerichtes für Zivilrechtsachen Wien und des Oberlandesgerichtes Wien vom 27. Februar 2025 abgewiesen wurde, gestellt. Es handelt sich sohin um eine Rechtssache im Sinne des §62a Abs1 Z9 VfGG.

3. Der Antrag ist gemäß §19 Abs3 Z2 lita VfGG in nichtöffentlicher Sitzung als unzulässig zurückzuweisen.

Schlagworte

VfGH / Parteiantrag, Exekutionsrecht, VfGH / Zuständigkeit, Gerichtsakt

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2025:G52.2025

Zuletzt aktualisiert am

10.09.2025
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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