TE Vfgh Beschluss 2025/6/6 G183/2024

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Veröffentlicht am 06.06.2025
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Index

65/02 Besonderes Pensionsrecht

Norm

B-VG Art140 Abs1 Z1 litd, Art140 Abs1b
PensionsO der Nationalbank §1a
VfGG §7 Abs2, §62a Abs1
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VfGG § 7 heute
  2. VfGG § 7 gültig ab 22.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2020
  3. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 21.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  5. VfGG § 7 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 7 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  7. VfGG § 7 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. VfGG § 7 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2002
  9. VfGG § 7 gültig von 01.01.1991 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 329/1990
  10. VfGG § 7 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

Ablehnung eines Parteiantrags auf Aufhebung einer Bestimmung der Pensionsordnung der Österreichischen Nationalbank betreffend die Pflicht zur Leistung eines Pensionsbeitrags

Spruch

Die Behandlung des Antrages wird abgelehnt.

Begründung

Begründung

Der Verfassungsgerichtshof kann die Behandlung eines Antrages gemäß Art140 Abs1 Z1 litd B-VG ablehnen, wenn er keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat (Art140 Abs1b B-VG; vgl VfGH 24.2.2015, G13/2015).Der Verfassungsgerichtshof kann die Behandlung eines Antrages gemäß Art140 Abs1 Z1 litd B-VG ablehnen, wenn er keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat (Art140 Abs1b B-VG; vergleiche VfGH 24.2.2015, G13/2015).

Der Verfassungsgerichtshof hat sich in einem auf Antrag eingeleiteten Verfahren zur Prüfung der Verfassungsmäßigkeit eines Gesetzes gemäß Art140 B-VG auf die Erörterung der geltend gemachten Bedenken zu beschränken (vgl VfSlg 12.691/1991, 13.471/1993, 14.895/1997, 16.824/2003). Er hat sohin ausschließlich zu beurteilen, ob die angefochtene Bestimmung aus den im Antrag dargelegten Gründen verfassungswidrig ist (VfSlg 15.193/1998, 16.374/2001, 16.538/2002, 16.929/2003).Der Verfassungsgerichtshof hat sich in einem auf Antrag eingeleiteten Verfahren zur Prüfung der Verfassungsmäßigkeit eines Gesetzes gemäß Art140 B-VG auf die Erörterung der geltend gemachten Bedenken zu beschränken vergleiche VfSlg 12.691 aus 1991,, 13.471 aus 1993,, 14.895 aus 1997,, 16.824 aus 2003,). Er hat sohin ausschließlich zu beurteilen, ob die angefochtene Bestimmung aus den im Antrag dargelegten Gründen verfassungswidrig ist (VfSlg 15.193 aus 1998,, 16.374 aus 2001,, 16.538 aus 2002,, 16.929 aus 2003,).

Der Antrag behauptet die Verfassungswidrigkeit des §1a Pensionsordnungen der Oesterreichischen Nationalbank, BGBl I 35/2012, idF BGBl I 155/2023, in eventu des §1a Abs1 leg cit, des §1a Abs3 leg cit, des §1a Abs4 leg cit, des §1a Abs5 leg cit, des §1a Abs5a leg cit, des §1a Abs6 leg cit, des §1a Abs7 leg cit und des §1a Abs8 leg cit sowie der Wortfolge "Die Bestimmungen der §1a Abs1 und Abs3 bis 8 dieses Bundesgesetzes treten mit 1. Jänner 2024 in Kraft" in §1a Abs10 leg cit, wegen Verstoßes gegen die Kompetenzverteilung, den Bestimmtheitsgrundsatz, das Eigentumsrecht und den Gleichheitsgrundsatz:Der Antrag behauptet die Verfassungswidrigkeit des §1a Pensionsordnungen der Oesterreichischen Nationalbank, Bundesgesetzblatt Teil eins, 35 aus 2012,, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, 155 aus 2023,, in eventu des §1a Abs1 leg cit, des §1a Abs3 leg cit, des §1a Abs4 leg cit, des §1a Abs5 leg cit, des §1a Abs5a leg cit, des §1a Abs6 leg cit, des §1a Abs7 leg cit und des §1a Abs8 leg cit sowie der Wortfolge "Die Bestimmungen der §1a Abs1 und Abs3 bis 8 dieses Bundesgesetzes treten mit 1. Jänner 2024 in Kraft" in §1a Abs10 leg cit, wegen Verstoßes gegen die Kompetenzverteilung, den Bestimmtheitsgrundsatz, das Eigentumsrecht und den Gleichheitsgrundsatz:

Vor dem Hintergrund der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofes (vgl VfSlg 20.088/2016 und 20.150/2017 zur Verfassungskonformität von Eingriffen in Bezüge und Ruhegenüsse von aktiven und ehemaligen Funktionären und Bediensteten der Oesterreichischen Nationalbank, die den Dienstbestimmungen I und II unterliegen) lässt das Vorbringen des Antrages die behaupteten Verfassungswidrigkeiten als so wenig wahrscheinlich erkennen, dass er keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat.Vor dem Hintergrund der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofes vergleiche VfSlg 20.088 aus 2016, und 20.150 aus 2017, zur Verfassungskonformität von Eingriffen in Bezüge und Ruhegenüsse von aktiven und ehemaligen Funktionären und Bediensteten der Oesterreichischen Nationalbank, die den Dienstbestimmungen römisch eins und römisch zwei unterliegen) lässt das Vorbringen des Antrages die behaupteten Verfassungswidrigkeiten als so wenig wahrscheinlich erkennen, dass er keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat.

Mit §1a Abs1 PO hat der – zuständige – Bundesgesetzgeber klar normiert, dass ab dem 1. Juli 2024 ein Pensionsbeitrag anknüpfend an die Bezüge (samt Sonderzahlungen) monatlich in näher bezeichneter Höhe an die Oesterreichische Nationalbank zu leisten ist.

Demgemäß wurde beschlossen, von einer Behandlung des Antrages abzusehen (§19 Abs3 Z1 iVm §31 letzter Satz VfGG).Demgemäß wurde beschlossen, von einer Behandlung des Antrages abzusehen (§19 Abs3 Z1 in Verbindung mit §31 letzter Satz VfGG).

Schlagworte

VfGH / Ablehnung, Pensionsbeitrag, Nationalbank, Pensionsrecht, VfGH / Parteiantrag

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2025:G183.2024

Zuletzt aktualisiert am

30.06.2025
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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