RS Vfgh 2026/3/2 E3833/2025 ua

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 02.03.2026
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Index

41/02 Staatsbürgerschaft, Pass- und Melderecht, Fremdenrecht, Asylrecht

Norm

EMRK Art8
AsylG 2005 §10
FremdenpolizeiG 2005 §46, §52, §55
VfGG §7 Abs2
  1. AsylG 2005 § 10 heute
  2. AsylG 2005 § 10 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.11.2017 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.01.2014 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  6. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  7. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  8. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  9. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.04.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2009
  10. AsylG 2005 § 10 gültig von 09.11.2007 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2007
  11. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.01.2006 bis 08.11.2007
  1. VfGG § 7 heute
  2. VfGG § 7 gültig ab 22.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2020
  3. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 21.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  5. VfGG § 7 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 7 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  7. VfGG § 7 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. VfGG § 7 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2002
  9. VfGG § 7 gültig von 01.01.1991 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 329/1990
  10. VfGG § 7 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

Verletzung im Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens betreffend die Erlassung von Rückkehrentscheidungen an zwei Staatsangehörige der russischen Föderation; unzureichende Auseinandersetzung mit der Trennung des minderjährigen Beschwerdeführers von seinem Vater

Rechtssatz

Das BVwG stellt fest, dass die Beschwerdeführerin mit einem in Österreich auf Grund einer "Rot-Weiß-Rot-Karte plus" aufenthaltsberechtigten Staatsangehörigen der Russischen Föderation verheiratet sei, der minderjährige Beschwerdeführer sei der gemeinsame Sohn. Darüber hinausgehende Feststellungen zur Intensität und konkreten Ausgestaltung des Familienlebens – insbesondere zwischen dem minderjährigen Beschwerdeführer und seinem Vater – trifft das BVwG nicht. Es befragte die Beschwerdeführerin hiezu auch nicht in der mündlichen Verhandlung. In der rechtlichen Beurteilung hält das BVwG fest, dass es ihrem Ehemann nach den Angaben der Beschwerdeführerin möglich gewesen sei, diese in ihrem Heimatland zu besuchen, und das Aufenthaltsrecht des minderjährigen Beschwerdeführers lediglich auf der Stellung eines Asylantrages beruhe. Auf Grund dessen werde nicht in das Familienleben eingegriffen.

Entscheidungstexte

  • E3833/2025 ua
    Entscheidungstext VfGH Erkenntnis 02.03.2026 E3833/2025 ua

Schlagworte

Asylrecht, Kinder, Ermittlungsverfahren, Entscheidungsbegründung, Verhältnismäßigkeit, Privat- und Familienleben, Rückkehrentscheidung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2026:E3833.2025

Zuletzt aktualisiert am

20.08.2026
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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