TE Vfgh Beschluss 1984/2/29 WI-6/83

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Veröffentlicht am 29.02.1984
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Index

10 Verfassungsrecht
10/07 Verfassungsgerichtshof, Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art141 Abs1 lita
VfGG §67 Abs2
  1. B-VG Art. 141 heute
  2. B-VG Art. 141 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 41/2016
  3. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2013
  4. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 141 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 12/2012
  6. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2004 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  7. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 1013/1994
  8. B-VG Art. 141 gültig von 01.07.1989 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  9. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.1989 bis 30.06.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  10. B-VG Art. 141 gültig von 01.10.1975 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 409/1975
  11. B-VG Art. 141 gültig von 07.02.1958 bis 30.09.1975 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 12/1958
  12. B-VG Art. 141 gültig von 19.12.1945 bis 06.02.1958 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  13. B-VG Art. 141 gültig von 05.04.1931 bis 30.06.1934 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 103/1931
  14. B-VG Art. 141 gültig von 03.01.1930 bis 04.04.1931
  1. VfGG § 67 heute
  2. VfGG § 67 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  3. VfGG § 67 gültig von 17.12.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  4. VfGG § 67 gültig von 01.01.2014 bis 16.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VfGG § 67 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 67 gültig von 01.01.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  7. VfGG § 67 gültig von 01.01.1989 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 732/1988
  8. VfGG § 67 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

B-VG Art141; Nö. Landtagswahl 1983; keine Legitimation des im eigenen Namen einschreitenden Anfechtungswerbers

Spruch

Die Anfechtung der Nö. Landtagswahl vom 16. Oktober 1983 wird zurückgewiesen.

Begründung

Begründung:

1. Am 16. Oktober 1983 fand die Nö. Landtagswahl statt. Gegen das am 17. Oktober 1983 kundgemachte Wahlergebnis richtet sich die vom Einschreiter auf Art141 B-VG gestützte Wahlanfechtung. Der Anfechtungswerber macht geltend, mit Bescheid der Gemeindewahlbehörde St. Pölten vom 20. September 1983 widerrechtlich aus dem Wählerverzeichnis gestrichen worden zu sein; die von ihm dagegen erhobene Berufung sei mit Bescheid der Bezirkswahlbehörde vom 27. September 1983 zu Inrecht abgewiesen worden. Da hiemit die Rechtswidrigkeit des Wahlverfahrens erwiesen sei und diese auf das Wahlergebnis Einfluß gehabt habe, stelle er gemäß §70 Abs1 VerfGG den Antrag, die Nö. Landtagswahl vom 16. Oktober 1983 für nichtig zu erklären, da bei dieser die Bestimmungen des Art141 B-VG verletzt worden seien.

2. Gemäß §67 Abs2 VerfGG 1953 sind - abgesehen von dem hier nicht geltend gemachten Grund der Aberkennung der Wählbarkeit eines Wahlwerbers im Wahlverfahren - zur Anfechtung von Wahlen zu den allgemeinen Vertretungskörpern nur Wählergruppen berufen, die bei der durch die Wahlordnung vorgeschriebenen Wahlbehörde rechtzeitig Wahlvorschläge für die Wahl vorgelegt haben. Die Anfechtung hat durch den zustellungsbevollmächtigten Vertreter der Wählergruppe zu erfolgen.

3. Der Einschreiter ficht die Wahl im eigenen Namen an. Daß der Anfechtungwerber Zustellungsbevollmächtigter einer Wählergruppe sei und in dieser Eigenschaft einschreite, behauptet er gar nicht.

Damit fehlt dem Einschreiter die Legitimation zu der von ihm erhobenen Wahlanfechtung, die daher schon aus diesem Grund zurückzuweisen ist (vgl. VfSlg. 8864/1980).Damit fehlt dem Einschreiter die Legitimation zu der von ihm erhobenen Wahlanfechtung, die daher schon aus diesem Grund zurückzuweisen ist vergleiche VfSlg. 8864/1980).

Schlagworte

VfGH / Wahlanfechtung, Wahlen, VfGH / Legitimation

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:1984:WI6.1983

Dokumentnummer

JFT_10159771_83WI0006_00
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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