RS Vwgh 1962/3/28 1337/59

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Veröffentlicht am 28.03.1962
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Index

32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht

Norm

BAO §115 Abs2;
BAO §273;
FinStrG §115;
FinStrG §156 Abs1;
  1. FinStrG Art. 1 § 156 heute
  2. FinStrG Art. 1 § 156 gültig ab 12.08.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2014
  3. FinStrG Art. 1 § 156 gültig von 01.01.2014 bis 11.08.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  4. FinStrG Art. 1 § 156 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2010
  5. FinStrG Art. 1 § 156 gültig von 01.01.1976 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1975

Beachte

Es handelt sich hier um den Bescheid eines Zollamtes, mit dem eine Berufung gegen einen Steuerbescheid sowie eine Beschwerde gegen einen Strafbescheid mit der Begründung als verspätet zurückgewiesen wurde, daß die beiden Bescheide hinterlegt worden waren, da eine Zustellung an eine von der Partei angegene Anschrift nicht zu bewirken gewesen sei. y13970;

Rechtssatz

Der Verfahrensgrundsatz, daß die Verwaltungsbehörde von Amts wegen vorzugehen hat, befreit die Partei nicht von der Verpflichtung, zur Ermittlung des maßgebenden Sachverhaltes beizutragen und Verzögerungen des Verfahrens hintanzuhalten. Daher ist die Rüge einer Partei abzulehnen, die im Verwaltungsverfahren nicht hinreichend tätig geworden ist und erst im Verfahren vor dem VwGH das Verwaltungsverfahrens als magelhaft bekämpft, an dem sie trotz gebotener Gelegenheit nicht genügend mitgewirkt hat (Hinweis E 25.11.1955, 3136/53, VwSlg 1309 F/1955 und E 26.6.1959, 2496/56, VwSlg 5007 A/1959). *

E 28.3.1962, 1337/59 #2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1962:1959001337.X02

Im RIS seit

28.03.1962
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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