RS Vwgh 1963/6/12 0028/62

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.06.1963
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §63 Abs3;
AVG §63 Abs5;
VStG §24;
VStG §51 Abs3;
  1. AVG § 63 heute
  2. AVG § 63 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 63 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 686/1994
  6. AVG § 63 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. AVG § 63 heute
  2. AVG § 63 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 63 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 686/1994
  6. AVG § 63 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. VStG § 24 heute
  2. VStG § 24 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. VStG § 24 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VStG § 24 gültig von 26.03.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  5. VStG § 24 gültig von 20.04.2002 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  6. VStG § 24 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. VStG § 24 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 620/1995
  8. VStG § 24 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. VStG § 51 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. VStG § 51 gültig von 01.11.2009 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2008
  3. VStG § 51 gültig von 01.01.2002 bis 31.10.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  4. VStG § 51 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VStG § 51 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 620/1995
  6. VStG § 51 gültig von 01.10.1993 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 666/1993
  7. VStG § 51 gültig von 01.10.1993 bis 30.09.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 755/1992
  8. VStG § 51 gültig von 01.02.1991 bis 30.09.1993

Beachte

Siehe jedoch: 2001/20/0195 E VS 6. Mai 2004 RS 2; 2003/09/0037 E 22. Februar 2007 RS 3;

Rechtssatz

Die schriftliche Berufung enthielt keinen Berufungsantrag. Der Beschwerdeführer hat nach dem Beschwerdevorbringen beim zuständigen Referenten des Bezirks-Polizeikommissariates mündlich Berufung erheben wollen, doch hat sich der Referent geweigert, mit ihm eine entsprechende Niederschrift aufzunehmen. Aus § 51 Abs 3 VStG, nach dem eine Berufung auch mündlich angebracht werden kann und in diesem Falle keines begründeten Berufungsantrages bedarf, leitet der Beschwerdeführer ab, dass seine Berufung keines Berufungsantrages bedürfe. Es ist aber hier nur auf die schriftliche Berufung Bedacht zu nehmen, weil die Erhebung einer mündlichen Berufung zwar - wie der Beschwerdeführer behauptet - versucht, aber die Berufung tatsächlich nicht erhoben worden ist. Die Zurückweisung der Berufung wurde mit Recht damit begründet, daß die schriftliche Berufung keinen begründeten Berufungsantrag enthalten habe (§ 63 Abs 3 AVG im Zusammenhang mit § 24 VStG). Siehe jedoch E VS 6. Mai 2004, Zl. 2001/20/0195, betreffend § 13 Abs. 2 AVG in der Fassung der Novelle BGBl. I Nr. 158/1998; und E 22. Februar 2007, Zl. 2003/09/0037, betreffend § 51 Abs. 3 VStG in der Fassung der Novelle BGBl. I Nr. 158/1998.Die schriftliche Berufung enthielt keinen Berufungsantrag. Der Beschwerdeführer hat nach dem Beschwerdevorbringen beim zuständigen Referenten des Bezirks-Polizeikommissariates mündlich Berufung erheben wollen, doch hat sich der Referent geweigert, mit ihm eine entsprechende Niederschrift aufzunehmen. Aus Paragraph 51, Absatz 3, VStG, nach dem eine Berufung auch mündlich angebracht werden kann und in diesem Falle keines begründeten Berufungsantrages bedarf, leitet der Beschwerdeführer ab, dass seine Berufung keines Berufungsantrages bedürfe. Es ist aber hier nur auf die schriftliche Berufung Bedacht zu nehmen, weil die Erhebung einer mündlichen Berufung zwar - wie der Beschwerdeführer behauptet - versucht, aber die Berufung tatsächlich nicht erhoben worden ist. Die Zurückweisung der Berufung wurde mit Recht damit begründet, daß die schriftliche Berufung keinen begründeten Berufungsantrag enthalten habe (Paragraph 63, Absatz 3, AVG im Zusammenhang mit Paragraph 24, VStG). Siehe jedoch E VS 6. Mai 2004, Zl. 2001/20/0195, betreffend Paragraph 13, Absatz 2, AVG in der Fassung der Novelle Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 158 aus 1998,; und E 22. Februar 2007, Zl. 2003/09/0037, betreffend Paragraph 51, Absatz 3, VStG in der Fassung der Novelle Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 158 aus 1998,.

Schlagworte

Berufungsverfahren

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1963:1962000028.X01

Im RIS seit

27.05.2004
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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