RS Vwgh 1963/11/28 1750/62

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.11.1963
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
30/01 Finanzverfassung

Norm

B-VG Art18;
F-VG 1948 §5;
F-VG 1948 §7 Abs5;
F-VG 1948 §8 Abs5;
  1. B-VG Art. 18 heute
  2. B-VG Art. 18 gültig ab 01.07.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2001
  5. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2001
  6. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/1999
  7. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2001
  8. B-VG Art. 18 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1996 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 18 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Beachte

y23756;

Rechtssatz

Für den Bereich des Abgabenwesens ist § 5 F-VG die dem Art 18 B-VG entsprechende Sonderbestimmung. Nach diese Sonderbestimmung dürfen öffentliche Abgaben vorbehalten der Bestimmungen der § 7 Abs 5 F-VG und § 8 Abs 5 F-VG nur auf Grund von Gesetzen erhoben werden. Dieser Vorbehalt zugunsten des § 7 Abs 5 F-VG bewirkt, daß die Bundesgesetzgebung die Gemeinden ermächtigen kann, bestimmte Abgaben auf Grund des Beschlusses der Gemeindevertretung auszuschreiben, wobei sich die Berechtigung des Bundesgesetzgebers, die Gemeinden zur Erhebung von Abgaben ohne Beschränkung auf ein Höchstausmaß zu ermächtigen, klar aus der Gegenüberstellung der Bestimmungen des § 7 Abs 5 und des § 8 Abs 5 F-VG ergibt. Siehe auch E des VfGH vom 11.7.1960, Zl B 457/59, Vfslg 3773 (Hier: Kärntner Hundeabgabegesetz, LGBl für Kärnten Nr 1949/9 idF GemeindeabgabeG LGBl für Kärnten Nr 1953/5).Für den Bereich des Abgabenwesens ist Paragraph 5, F-VG die dem Artikel 18, B-VG entsprechende Sonderbestimmung. Nach diese Sonderbestimmung dürfen öffentliche Abgaben vorbehalten der Bestimmungen der Paragraph 7, Absatz 5, F-VG und Paragraph 8, Absatz 5, F-VG nur auf Grund von Gesetzen erhoben werden. Dieser Vorbehalt zugunsten des Paragraph 7, Absatz 5, F-VG bewirkt, daß die Bundesgesetzgebung die Gemeinden ermächtigen kann, bestimmte Abgaben auf Grund des Beschlusses der Gemeindevertretung auszuschreiben, wobei sich die Berechtigung des Bundesgesetzgebers, die Gemeinden zur Erhebung von Abgaben ohne Beschränkung auf ein Höchstausmaß zu ermächtigen, klar aus der Gegenüberstellung der Bestimmungen des Paragraph 7, Absatz 5 und des Paragraph 8, Absatz 5, F-VG ergibt. Siehe auch E des VfGH vom 11.7.1960, Zl B 457/59, Vfslg 3773 (Hier: Kärntner Hundeabgabegesetz, LGBl für Kärnten Nr 1949/9 in der Fassung GemeindeabgabeG LGBl für Kärnten Nr 1953/5).

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E 28.11.1963, 1750/62 #1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1963:1962001750.X01

Im RIS seit

11.06.2001
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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