RS Vwgh 1964/6/23 0170/64

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Veröffentlicht am 23.06.1964
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
66/01 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz

Norm

ASVG §412 Abs1 Z1;
ASVG §413 Abs1 Z1;
AVG §10 Abs2;
AVG §13 Abs3;
VwGG §34 Abs1;
  1. ASVG § 412 heute
  2. ASVG § 412 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2013
  3. ASVG § 412 gültig von 01.07.1993 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 411/1996
  1. ASVG § 413 heute
  2. ASVG § 413 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  3. ASVG § 413 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2013
  4. ASVG § 413 gültig von 01.01.1992 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 676/1991
  1. AVG § 10 heute
  2. AVG § 10 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 10 gültig von 01.01.2012 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 10 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  5. AVG § 10 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 10 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. AVG § 10 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Beachte

Fortgesetztes Verfahren: 0946/65 E 2. März 1966 VwSlg 6877 A/1966;

Rechtssatz

Hat eine Verwaltungsbehörde ihren Bescheid einem von der Partei namhaft gemachten Vertreter zugestellt, der an sich als Bevollmächtigter gemäß § 10 Abs 3 AVG 1950 nicht zuzulassen gewesen wäre, so kann die von diesem Vertreter eingebrachte Berufung von der Berufungsbehörde nicht ohne weiteres im Grunde der bezeichneten Gesetzesstelle als unzulässig zurückgewiesen werden.; vielmehr muß die Berufungsbehörde in einem solchen Falle eine bezügliche Anordnung nach § 10 Abs 3 AVG 1950 treffen und gleichzeitig dem Berufungswerber unter Mitteilung dieses Umstandes iSd § 13 Abs 3 AVG 1950 eine Frist setzen, innerhalb welcher der Genannte die Berufung selbst zu unterfertigen oder hiezu sich eines geeigneten bevollmächtigten Vertretes zu bedienen hat. (Hier: Helfer in Buchführungs- und Steuersachen als Vertreter in Sozialversicherungsangelegenheiten)Hat eine Verwaltungsbehörde ihren Bescheid einem von der Partei namhaft gemachten Vertreter zugestellt, der an sich als Bevollmächtigter gemäß Paragraph 10, Absatz 3, AVG 1950 nicht zuzulassen gewesen wäre, so kann die von diesem Vertreter eingebrachte Berufung von der Berufungsbehörde nicht ohne weiteres im Grunde der bezeichneten Gesetzesstelle als unzulässig zurückgewiesen werden.; vielmehr muß die Berufungsbehörde in einem solchen Falle eine bezügliche Anordnung nach Paragraph 10, Absatz 3, AVG 1950 treffen und gleichzeitig dem Berufungswerber unter Mitteilung dieses Umstandes iSd Paragraph 13, Absatz 3, AVG 1950 eine Frist setzen, innerhalb welcher der Genannte die Berufung selbst zu unterfertigen oder hiezu sich eines geeigneten bevollmächtigten Vertretes zu bedienen hat. (Hier: Helfer in Buchführungs- und Steuersachen als Vertreter in Sozialversicherungsangelegenheiten)

Schlagworte

Vertretungsbefugnis Inhalt Umfang Zustellung Formgebrechen behebbare Bevollmächtigung Verbesserungsauftrag Verbesserungsauftrag Bejahung Einschreiten eines unbefugten Vertreters Verbesserungsauftrag Bejahung Berufungsverfahren

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1964:1964000170.X01

Im RIS seit

04.10.2001

Zuletzt aktualisiert am

20.03.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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