RS Vwgh 1967/6/15 0032/67

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 15.06.1967
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Index

67 Versorgungsrecht

Norm

KOVG 1957 §18;
KOVG 1957 §4;
KOVG 1957 §78;
  1. KOVG 1957 § 18 heute
  2. KOVG 1957 § 18 gültig ab 01.01.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2001
  3. KOVG 1957 § 18 gültig von 01.01.1992 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 687/1991
  4. KOVG 1957 § 18 gültig von 01.07.1972 bis 31.12.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 163/1972
  1. KOVG 1957 § 4 heute
  2. KOVG 1957 § 4 gültig ab 01.07.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 110/1993
  3. KOVG 1957 § 4 gültig von 01.07.1972 bis 30.06.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 163/1972
  1. KOVG 1957 § 78 heute
  2. KOVG 1957 § 78 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2013
  3. KOVG 1957 § 78 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 150/2002
  4. KOVG 1957 § 78 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1997
  5. KOVG 1957 § 78 gültig von 01.07.1994 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1994
  6. KOVG 1957 § 78 gültig von 01.01.1962 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 319/1961

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0743/66 E 29. September 1966 RS 1

Stammrechtssatz

Eine erst im Berufungsverfahren als DB geltend gemachte Gesundheitsschädigung kann in der Berufungsentscheidung über eine Pflegezulage nicht einbezogen werden, weil § 78 KOVG 1957 ausdrücklich festlegt, dass über die Anerkennung einer Gesundheitsschädigung als DB die erste Instanz, nämlich das Landesinvalidenamt, zu entscheiden hat. Die Entscheidung über das Vorliegen der Kausalität hinsichtlich der erst im Berufungsverfahren geltend gemachten Gesundheitsentschädigung bei der Zuerkennung der Pflegezulage würde die diesbezüglich erst zu treffende Entscheidung des Landesinvalidenamtes vorwegnehmen und dem Beschwerdeführer unzulässigerweise in seinem Recht auf das zweistufige Verfahren verkürzen.Eine erst im Berufungsverfahren als DB geltend gemachte Gesundheitsschädigung kann in der Berufungsentscheidung über eine Pflegezulage nicht einbezogen werden, weil Paragraph 78, KOVG 1957 ausdrücklich festlegt, dass über die Anerkennung einer Gesundheitsschädigung als DB die erste Instanz, nämlich das Landesinvalidenamt, zu entscheiden hat. Die Entscheidung über das Vorliegen der Kausalität hinsichtlich der erst im Berufungsverfahren geltend gemachten Gesundheitsentschädigung bei der Zuerkennung der Pflegezulage würde die diesbezüglich erst zu treffende Entscheidung des Landesinvalidenamtes vorwegnehmen und dem Beschwerdeführer unzulässigerweise in seinem Recht auf das zweistufige Verfahren verkürzen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1967:1967000032.X01

Im RIS seit

28.11.2001
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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