RS Vwgh 1969/6/20 1645/67

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Veröffentlicht am 20.06.1969
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Index

L10105 Stadtrecht Salzburg
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §71 Abs4;
B-VG Art119a Abs5;
B-VG Art119a Abs9;
Statut Salzburg 1966 §77 Abs2 lita Satz1;
  1. AVG § 71 heute
  2. AVG § 71 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. AVG § 71 gültig von 01.01.2014 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 71 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 71 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 71 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. B-VG Art. 119a heute
  2. B-VG Art. 119a gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.1985 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 490/1984
  5. B-VG Art. 119a gültig von 21.07.1962 bis 31.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  1. B-VG Art. 119a heute
  2. B-VG Art. 119a gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.1985 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 490/1984
  5. B-VG Art. 119a gültig von 21.07.1962 bis 31.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962

Rechtssatz

Aus der Tatsache, daß gemäß § 77 Abs 2 lit a erster Satz des Salzburger Stadtrechtes 1966 eine Vorstellung auch beim Magistrat eingebracht werden kann ergibt sich keine Zuständigkeit der Bauberufungskommission der Stadt Salzburg, aus Anlaß einer Vorstellung darüber zu entscheiden, ob dem gleichzeitig eingebrachten Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Vorstellungsfrist - aus welchem Grunde immer -Aus der Tatsache, daß gemäß Paragraph 77, Absatz 2, Litera a, erster Satz des Salzburger Stadtrechtes 1966 eine Vorstellung auch beim Magistrat eingebracht werden kann ergibt sich keine Zuständigkeit der Bauberufungskommission der Stadt Salzburg, aus Anlaß einer Vorstellung darüber zu entscheiden, ob dem gleichzeitig eingebrachten Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Vorstellungsfrist - aus welchem Grunde immer -

stattgegeben wird oder nicht. Zur Entscheidung über einen solchen Antrag ist ausschließlich die Salzburger Landesregierung zuständig. Der Stadtgemeinde Salzburg kommt auch im Verfahren über die Bewilligung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Vorstellungsfrist nur Parteistellung, allenfalls das Recht, gegen die Bewilligung der Wiedereinsetzung Beschwerde an den VwGH oder VfGH zu erheben, zu.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1969:1967001645.X04

Im RIS seit

21.03.2002

Zuletzt aktualisiert am

02.11.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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