RS Vwgh 1970/3/11 0885/69

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.03.1970
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §40 Abs1;
AVG §41 Abs1;
AVG §42 Abs1;
AVG §43 Abs3;
AVG §8;
  1. AVG § 40 heute
  2. AVG § 40 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 40 gültig von 20.04.2002 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  4. AVG § 40 gültig von 18.08.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/1999
  5. AVG § 40 gültig von 01.02.1991 bis 17.08.1999
  1. AVG § 41 heute
  2. AVG § 41 gültig ab 01.01.9000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 41 gültig von 21.07.2023 bis 01.01.9000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  4. AVG § 41 gültig von 15.08.2018 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  5. AVG § 41 gültig von 01.03.2013 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. AVG § 41 gültig von 01.01.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  7. AVG § 41 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  8. AVG § 41 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 42 heute
  2. AVG § 42 gültig ab 01.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 42 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 42 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  5. AVG § 42 gültig von 01.01.1999 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 42 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Daß die Partei des Verwaltungsverfahrens zugleich auch Beteiligte ist, erhellt aus dem § 43 Abs 1 leg cit, der "von Parteien oder sonst Beteiligten" spricht. Die Frage, ob einer Person Parteistellung im Verwaltungsverfahren zukommt, wird durch die Verständigung über die Anberaumung einer mündlichen Verhandlung nicht berührt. Dementsprechend trifft § 40 Abs 1 AVG 1950 die Anordnung, daß die mündlichen Verhandlungen unter anderem unter Zuziehung aller bekannten Beteiligten vorzunehmen sind. Der § 41 dieses Gesetzes verlangt, in Übereinstimmung damit, daß die Anberaumung einer mündlichen Verhandlung durch persönliche Verständigung der bekannten Beteiligten zu erfolgen hat, und § 42 leg cit regelt die Präklusionsfolgen dementsprechend für bekannte Beteiligte schlechthin. Die Frage, ob den Beteiligten Parteistellung zukommt oder nicht, ist erst für die Verhandlung selbst, und zwar insofern von Bedeutung, als gemäß dem § 43 Abs 3 AVG 1950 nur den Parteien Gelegenheit zur Äußerung zu geben ist.Daß die Partei des Verwaltungsverfahrens zugleich auch Beteiligte ist, erhellt aus dem Paragraph 43, Absatz eins, leg cit, der "von Parteien oder sonst Beteiligten" spricht. Die Frage, ob einer Person Parteistellung im Verwaltungsverfahren zukommt, wird durch die Verständigung über die Anberaumung einer mündlichen Verhandlung nicht berührt. Dementsprechend trifft Paragraph 40, Absatz eins, AVG 1950 die Anordnung, daß die mündlichen Verhandlungen unter anderem unter Zuziehung aller bekannten Beteiligten vorzunehmen sind. Der Paragraph 41, dieses Gesetzes verlangt, in Übereinstimmung damit, daß die Anberaumung einer mündlichen Verhandlung durch persönliche Verständigung der bekannten Beteiligten zu erfolgen hat, und Paragraph 42, leg cit regelt die Präklusionsfolgen dementsprechend für bekannte Beteiligte schlechthin. Die Frage, ob den Beteiligten Parteistellung zukommt oder nicht, ist erst für die Verhandlung selbst, und zwar insofern von Bedeutung, als gemäß dem Paragraph 43, Absatz 3, AVG 1950 nur den Parteien Gelegenheit zur Äußerung zu geben ist.

Schlagworte

Parteibegriff - Parteienrechte Allgemein diverse Interessen Rechtspersönlichkeit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1970:1969000885.X04

Im RIS seit

11.07.2001
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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