RS Vwgh 1970/10/27 1363/70

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.10.1970
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Index

L37159 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Wien
L80009 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Wien
L80409 Altstadterhaltung Ortsbildschutz Wien
L82000 Bauordnung
L82009 Bauordnung Wien
10/07 Verwaltungsgerichtshof
23/04 Exekutionsordnung

Norm

BauO Wr §129 Abs4;
BauRallg;
EO §97;
VwGG §34 Abs1;
  1. EO § 97 heute
  2. EO § 97 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 97 gültig von 01.03.2008 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2008
  4. EO § 97 gültig von 01.07.1914 bis 29.02.2008 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 118/1914
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Der für eine Liegenschaft gem §§ 97 ff EO bestellte Zwangsverwalter ist zur Bekämpfung eines berufungsbehördlich aufrechterhaltenen baupolizeilichen Instandsetzungsauftrages mit VwGH-Beschwerde nicht berechtigt; das baupolizeiliche Auftragsverfahren zur Behebung von Baugebrechen ist nämlich wegen der Alternative der Abtragung im Falle technischer Unmöglichkeit der Instandsetzung potentiell mit der Zerstörung der Substanz verbunden, worauf sich die Befugnis des Zwangsverwalters gem § 109 EO nicht erstreckt (mit Literaturhinweis die EO betreffend).Der für eine Liegenschaft gem Paragraphen 97, ff EO bestellte Zwangsverwalter ist zur Bekämpfung eines berufungsbehördlich aufrechterhaltenen baupolizeilichen Instandsetzungsauftrages mit VwGH-Beschwerde nicht berechtigt; das baupolizeiliche Auftragsverfahren zur Behebung von Baugebrechen ist nämlich wegen der Alternative der Abtragung im Falle technischer Unmöglichkeit der Instandsetzung potentiell mit der Zerstörung der Substanz verbunden, worauf sich die Befugnis des Zwangsverwalters gem Paragraph 109, EO nicht erstreckt (mit Literaturhinweis die EO betreffend).

Schlagworte

Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Besondere Rechtsgebiete Baurecht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1970:1970001363.X01

Im RIS seit

28.08.2002

Zuletzt aktualisiert am

16.03.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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