RS Vwgh 1970/10/30 1347/70

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Veröffentlicht am 30.10.1970
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
90/02 Kraftfahrgesetz

Norm

KFG 1967 §64 Abs1;
VwRallg;
  1. KFG 1967 § 64 gültig von 01.01.1995 bis 31.10.1997 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 120/1997
  2. KFG 1967 § 64 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 505/1994
  3. KFG 1967 § 64 gültig von 24.08.1994 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 654/1994
  4. KFG 1967 § 64 gültig von 01.07.1991 bis 23.08.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 458/1990
  5. KFG 1967 § 64 gültig von 01.10.1990 bis 30.06.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 458/1990

Beachte

y25367;

Rechtssatz

Der Berechtigungsumfang eines Bescheides (hier: Führerschein) ergibt sich aus dem Inhalt des letzteren. Die Ausübung einer bescheidmäßig verliehenen Berchtigung kann nicht aus dem Grunde strafbar sein, daß sie nicht rechtmäßig ERWORBEN worden ist. Absolut nichtige Bescheide sind der österreichischen Rechtsordnung fremd (Hinweis E VfGH 22.2.1951, VwSlg 2262). Eine Verpflichtung des Bescheidadressaten, einen Bescheid anzufechten, weil sich die Behörde bei der Ausfertigung

des Bescheides zu seinen Gunsten geirrt hat, läßt sich weder aus den KFG, 1947, 1955 und 1967 noch aus dem AVG entnehmen. *

E 30.10.1970, 1347/70 #1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1970:1970001347.X01

Im RIS seit

11.07.2001
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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