RS Vwgh 1971/5/12 2095/70

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Veröffentlicht am 12.05.1971
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §26 Abs1;
VwGG §42 Abs2 litc Z3;

Rechtssatz

Eine Verletzung von Verfahrensvorschriften im Sinne des § 42 Abs 2 lit c Z 3 VwGG ist nicht gegeben, wenn das erstinstanzliche Straferkenntnis entgegen der Vorschrift des § 26 Abs 1 AVG nur der - anwaltlich vertretenen - Partei zugestellt und von dieser Berufung erhoben und dieser Mangel von den Behörden des Verwaltungsverfahrens nicht erkannt wurde (Hinweis E 14.1.1956, 1232/53, VwSlg 3949 A/1956, E 23.3.1965, 2253/63, VwSlg 6634 A/1965 und E 9.1.1963, 1132/61).Eine Verletzung von Verfahrensvorschriften im Sinne des Paragraph 42, Absatz 2, Litera c, Ziffer 3, VwGG ist nicht gegeben, wenn das erstinstanzliche Straferkenntnis entgegen der Vorschrift des Paragraph 26, Absatz eins, AVG nur der - anwaltlich vertretenen - Partei zugestellt und von dieser Berufung erhoben und dieser Mangel von den Behörden des Verwaltungsverfahrens nicht erkannt wurde (Hinweis E 14.1.1956, 1232/53, VwSlg 3949 A/1956, E 23.3.1965, 2253/63, VwSlg 6634 A/1965 und E 9.1.1963, 1132/61).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1971:1970002095.X01

Im RIS seit

13.09.2002
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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