RS Vwgh 1972/7/7 0095/74

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Veröffentlicht am 07.07.1972
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
81/01 Wasserrechtsgesetz

Norm

VwGG §41 Abs1 impl;
WRG 1959 §34 Abs4;
  1. VwGG § 41 heute
  2. VwGG § 41 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 41 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 41 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 41 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 41 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. WRG 1959 § 34 heute
  2. WRG 1959 § 34 gültig ab 19.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2013
  3. WRG 1959 § 34 gültig von 27.07.2006 bis 18.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2006
  4. WRG 1959 § 34 gültig von 22.12.2003 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2003
  5. WRG 1959 § 34 gültig von 01.01.2000 bis 21.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  6. WRG 1959 § 34 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  7. WRG 1959 § 34 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

Lehnt die Behörde bei Festlegung eines Wasserschutzgebietes aus rechtlichen Überlegungen die Möglichkeit der Beeinträchtigung der künftigen Nutzung von Grundstücken, die in das Schutzgebiet zu liegen kommen, grundsätzlich ab und wird in der Beschwerde gegen den Bescheid, mit welchem gem § 34 Abs 4 WRG 1959 die Zuerkennung einer Entschädigung abgewiesen wurde, nur die Verletzung von Verfahrensvorschriften geltend gemacht, weil nicht erhoben wurde, wodurch die künftige Nutzung beeinträchtigt werden könnte, so kann der VwGH die Frage, ob die Behörde § 4 Abs 4 WRG 1959 richtig ausgelegt hat, nicht prüfen.Lehnt die Behörde bei Festlegung eines Wasserschutzgebietes aus rechtlichen Überlegungen die Möglichkeit der Beeinträchtigung der künftigen Nutzung von Grundstücken, die in das Schutzgebiet zu liegen kommen, grundsätzlich ab und wird in der Beschwerde gegen den Bescheid, mit welchem gem Paragraph 34, Absatz 4, WRG 1959 die Zuerkennung einer Entschädigung abgewiesen wurde, nur die Verletzung von Verfahrensvorschriften geltend gemacht, weil nicht erhoben wurde, wodurch die künftige Nutzung beeinträchtigt werden könnte, so kann der VwGH die Frage, ob die Behörde Paragraph 4, Absatz 4, WRG 1959 richtig ausgelegt hat, nicht prüfen.

Schlagworte

Beschwerdepunkt Beschwerdebegehren Erklärung und Umfang der Anfechtung Anfechtungserklärung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1972:1974000095.X01

Im RIS seit

11.11.2002
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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