RS Vwgh 1973/10/5 1914/72

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Veröffentlicht am 05.10.1973
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Index

L10016 Gemeindeordnung Gemeindeaufsicht Gemeindehaushalt Steiermark
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art119a Abs5 impl;
B-VG Art119a Abs9;
GdO Stmk 1967 §73;
GdO Stmk 1967 §84;
VwGG §27;
  1. B-VG Art. 119a heute
  2. B-VG Art. 119a gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.1985 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 490/1984
  5. B-VG Art. 119a gültig von 21.07.1962 bis 31.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  1. B-VG Art. 119a heute
  2. B-VG Art. 119a gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.1985 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 490/1984
  5. B-VG Art. 119a gültig von 21.07.1962 bis 31.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  1. VwGG § 27 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. VwGG § 27 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  3. VwGG § 27 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. VwGG § 27 gültig von 22.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 470/1995
  5. VwGG § 27 gültig von 01.01.1991 bis 21.07.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 27 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Ist ein Verwaltungsverfahren (Ansuchen um Gewährung einer Ausnahme vom Anschlußzwang an eine Gemeindewasserleitung) dadurch gegenstandslos geworden, daß die gesetzliche Grundlage für den zwangsweisen Anschluß an eine Gemeindewasserleitung außer Kraft getreten ist (hier: LG vom 22. Dezember 1931, LGBl. f. Steiermark Nr. 8/1932, Gemeindewasserleitungsgesetz), so besteht für die Gemeinde kein rechtliches Interesse mehr, daß über eine Vorstellung nach Art 119 a Abs 5 B-VG gegen einen Gemeinderatsbescheid, mit welchem die Ausnahme vom Anschlußzwang in letzter Instanz abgewiesen worden war, entschieden wird, da der zwangsweise Anschluß an die Gemeindewasserleitung nicht mehr verfügt werden kann.Ist ein Verwaltungsverfahren (Ansuchen um Gewährung einer Ausnahme vom Anschlußzwang an eine Gemeindewasserleitung) dadurch gegenstandslos geworden, daß die gesetzliche Grundlage für den zwangsweisen Anschluß an eine Gemeindewasserleitung außer Kraft getreten ist (hier: LG vom 22. Dezember 1931, LGBl. f. Steiermark Nr. 8 aus 1932,, Gemeindewasserleitungsgesetz), so besteht für die Gemeinde kein rechtliches Interesse mehr, daß über eine Vorstellung nach Artikel 119, a Absatz 5, B-VG gegen einen Gemeinderatsbescheid, mit welchem die Ausnahme vom Anschlußzwang in letzter Instanz abgewiesen worden war, entschieden wird, da der zwangsweise Anschluß an die Gemeindewasserleitung nicht mehr verfügt werden kann.

Schlagworte

Verletzung der Entscheidungspflicht Allgemein Behördliche Angelegenheiten Zuständigkeit der Vorstellungsbehörde Verhältnis zwischen gemeindebehördlichem Verfahren und Vorstellungsverfahren Rechtsstellung der Gemeinde im Vorstellungsverfahren Verletzung der Entscheidungspflicht durch Gemeindebehörden und Vorstellungsbehörden

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1973:1972001914.X01

Im RIS seit

31.10.2002

Zuletzt aktualisiert am

22.09.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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