RS Vwgh 1974/9/24 0753/74

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Veröffentlicht am 24.09.1974
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §39 Abs2;
VStG §24;
VwGG §41 Abs1 impl;
VwGG §42 Abs2 Z3 litc impl;
  1. AVG § 39 heute
  2. AVG § 39 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 39 gültig von 20.04.2002 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  4. AVG § 39 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 39 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. VStG § 24 heute
  2. VStG § 24 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. VStG § 24 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VStG § 24 gültig von 26.03.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  5. VStG § 24 gültig von 20.04.2002 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  6. VStG § 24 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. VStG § 24 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 620/1995
  8. VStG § 24 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. VwGG § 41 heute
  2. VwGG § 41 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 41 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 41 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 41 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 41 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Selbst unter Beachtung der in § 39 Abs 2 letzter Satz AVG aufgestellten Prinzipien liegt es im Sinne der behördlichen Mannduktionspflicht, vornehmlich einen rechtsunkundigen Beschuldigten die Gelegenheit zu geben, die von ihm behaupteten Beweise zu seiner Entlastung konkret auszuführen. Nur wenn etwa eine zu diesem Zweck gesetzte Frist nicht eingehalten wird, kann diese Verletzung der Mitwirkungspflicht zum Nachteil des Beschuldigten gewertet werden.Selbst unter Beachtung der in Paragraph 39, Absatz 2, letzter Satz AVG aufgestellten Prinzipien liegt es im Sinne der behördlichen Mannduktionspflicht, vornehmlich einen rechtsunkundigen Beschuldigten die Gelegenheit zu geben, die von ihm behaupteten Beweise zu seiner Entlastung konkret auszuführen. Nur wenn etwa eine zu diesem Zweck gesetzte Frist nicht eingehalten wird, kann diese Verletzung der Mitwirkungspflicht zum Nachteil des Beschuldigten gewertet werden.

Schlagworte

Parteiengehör Sachverhalt Mitwirkungspflicht Verschweigung Verfahrensbestimmungen Amtswegigkeit des Verfahrens Mitwirkungspflicht Manuduktionspflicht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1974:1974000753.X02

Im RIS seit

22.01.2003
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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