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10/07 VerwaltungsgerichtshofNorm
AVG §56 Abs1 impl;Beachte
Hinweis auf Literatur: Winkler: Der Bescheid 1956 Seite 94 f; Mannlicher: Das Verwaltungsverfahren 07te Aufl, Wien 1964, S 241, Anm 5; Ringhofer: Die österreichischen VerwaltungsverfahrensG 07te Aufl, Wien 1962, S 54, Anm 9.Rechtssatz
Einem behördlichen Schriftstück ohne Unterschrift oder Beglaubigung fehlt von vornherein der Bescheidcharakter (Hinweis E d VfGH VfSlg 8/21; VwGH B 18.2.1952, 679/50 VwSlg 2454 A/1952). Dieser Mangel kann auch nicht durch Übermittlung der unvollständigen Niederschrift auf Grund eines Verlangens gemäß § 62 Abs 3 AVG nachträglich geheilt werden.Einem behördlichen Schriftstück ohne Unterschrift oder Beglaubigung fehlt von vornherein der Bescheidcharakter (Hinweis E d VfGH VfSlg 8/21; VwGH B 18.2.1952, 679/50 VwSlg 2454 A/1952). Dieser Mangel kann auch nicht durch Übermittlung der unvollständigen Niederschrift auf Grund eines Verlangens gemäß Paragraph 62, Absatz 3, AVG nachträglich geheilt werden.
Schlagworte
Offenbare Unzuständigkeit des VwGH Mangelnder Bescheidcharakter Bescheidbegriff AllgemeinEuropean Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:1975:1973000906.X01Im RIS seit
14.01.1975