RS Vwgh 1975/6/23 0727/75

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.06.1975
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Index

L00026 Landesregierung Steiermark
L37156 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Steiermark
L65506 Fischerei Steiermark
L82006 Bauordnung Steiermark
001 Verwaltungsrecht allgemein
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/02 Ämter der Landesregierungen
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

AdLRegOrgG 1925 §3 Abs1;
BauO Stmk 1968;
B-VG Art101;
FischereiG Stmk 1964;
GO LReg Stmk 1946;
VwGG §42 Abs2 litb impl;
VwGG §42 Abs2 Z2 impl;
VwRallg impl;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2000/74 E VS 20. Mai 1975 VwSlg 8827 A/1975 RS 1

Stammrechtssatz

Sieht im Zusammenhang mit § 3 Abs 1 des BVG, betreffend die Grundsätze für die Errichtung und Geschäftsführung der Ämter der Landesregierungen außer Wien, BGBl Nr 289/1925, eine Landesverfassung, wie dies in der Stmk Landesverfassung (§ 30) zutrifft, vor, dass in der Geschäftsordnung der Landesregierung, abweichend vom Art 101 B-VG, die oberste Landesvollziehung auch nach dem Ministerialsystem von einem Mitglied der Landesregierung in deren Namen geführt werden kann, so muss diese Geschäftsordnung als Rechtsverordnung im Landesgesetzblatt kundgemacht werden, um rechtsverbindlich zu sein. Unterbleibt aber eine solche Kundmachung, dann bedarf jede Entscheidung in oberster Instanz der Landesvollziehung der kollegialen Beschlussfassung der Landesregierung. Eine bei dieser Rechtslage nur von einem Mitglied der Landesregierung in der Namen gefällte Entscheidung ist als von einer unzuständigen Behörde erlassen anzusehen.Sieht im Zusammenhang mit Paragraph 3, Absatz eins, des BVG, betreffend die Grundsätze für die Errichtung und Geschäftsführung der Ämter der Landesregierungen außer Wien, Bundesgesetzblatt Nr 289 aus 1925,, eine Landesverfassung, wie dies in der Stmk Landesverfassung (Paragraph 30,) zutrifft, vor, dass in der Geschäftsordnung der Landesregierung, abweichend vom Artikel 101, B-VG, die oberste Landesvollziehung auch nach dem Ministerialsystem von einem Mitglied der Landesregierung in deren Namen geführt werden kann, so muss diese Geschäftsordnung als Rechtsverordnung im Landesgesetzblatt kundgemacht werden, um rechtsverbindlich zu sein. Unterbleibt aber eine solche Kundmachung, dann bedarf jede Entscheidung in oberster Instanz der Landesvollziehung der kollegialen Beschlussfassung der Landesregierung. Eine bei dieser Rechtslage nur von einem Mitglied der Landesregierung in der Namen gefällte Entscheidung ist als von einer unzuständigen Behörde erlassen anzusehen.

Schlagworte

Allgemein

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1975:1975000727.X01

Im RIS seit

11.07.2001
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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