RS Vwgh 1975/9/15 0730/75

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Veröffentlicht am 15.09.1975
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §13 Abs3;
VwGG §23 Abs1;
VwGG §24 Abs1;
VwGG §62;
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. VwGG § 23 heute
  2. VwGG § 23 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 23 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 23 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 23 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 23 gültig von 01.07.1999 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/1999
  7. VwGG § 23 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.1999
  1. VwGG § 24 heute
  2. VwGG § 24 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2021
  3. VwGG § 24 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 24 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 24 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. VwGG § 24 gültig von 01.01.2011 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  7. VwGG § 24 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  8. VwGG § 24 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  9. VwGG § 24 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2001
  10. VwGG § 24 gültig von 01.07.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/1999
  11. VwGG § 24 gültig von 01.09.1997 bis 30.06.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  12. VwGG § 24 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 62 heute
  2. VwGG § 62 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 62 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 62 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 62 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2008

Rechtssatz

Aus § 13 Abs 3 AVG ist im Zusammenhalt mit § 62 VwGG 1965 abzuleiten, dass auch Beschwerden an den VwGH grundsätzlich mit der Unterschrift des Bfr versehen sein müssen. Hiezu Vermerk: Die im § 24 Abs 2 VwGG 1965 vorgesehene Unterschrift eines (nicht bevollmächtigten) Rechtsanwaltes kann lediglich als zusätzliches Erfordernis zur Unterschrift des Bfrs angesehen werden. Die Unterschrift einer natürlichen Person, die als Bfr auftritt, vermag nur durch die Unterschrift eines gem § 23 Abs 1 VwGG 1965 mit der Vertretung vor dem VwGH betrauten Rechtsanwaltes oder durch die Unterschrift des Vertreters einer nicht (voll) handlungsfähigen Person ersetzt werden. Die Möglichkeit, den Mangel der fehlenden Unterschrift nach § 13 Abs 3 AVG zu beheben, steht nur dem Einschreiter offen. Darunter kann hier nur jene Person verstanden werden, die gegenüber der Behörde durch Einbringung der schriftlichen Eingabe tätig wurde. Im Hinblick auf § 62 VwGG 1965 bedeutet dies für das verwaltungsgerichtliche Verfahren, dass einer Person als Beschwerdeführer die Behebung des Mangels der fehlenden Unterschrift nur aufgetragen werden kann, wenn diese Person auch tatsächlich die Beschwerde eingebracht hat.Aus Paragraph 13, Absatz 3, AVG ist im Zusammenhalt mit Paragraph 62, VwGG 1965 abzuleiten, dass auch Beschwerden an den VwGH grundsätzlich mit der Unterschrift des Bfr versehen sein müssen. Hiezu Vermerk: Die im Paragraph 24, Absatz 2, VwGG 1965 vorgesehene Unterschrift eines (nicht bevollmächtigten) Rechtsanwaltes kann lediglich als zusätzliches Erfordernis zur Unterschrift des Bfrs angesehen werden. Die Unterschrift einer natürlichen Person, die als Bfr auftritt, vermag nur durch die Unterschrift eines gem Paragraph 23, Absatz eins, VwGG 1965 mit der Vertretung vor dem VwGH betrauten Rechtsanwaltes oder durch die Unterschrift des Vertreters einer nicht (voll) handlungsfähigen Person ersetzt werden. Die Möglichkeit, den Mangel der fehlenden Unterschrift nach Paragraph 13, Absatz 3, AVG zu beheben, steht nur dem Einschreiter offen. Darunter kann hier nur jene Person verstanden werden, die gegenüber der Behörde durch Einbringung der schriftlichen Eingabe tätig wurde. Im Hinblick auf Paragraph 62, VwGG 1965 bedeutet dies für das verwaltungsgerichtliche Verfahren, dass einer Person als Beschwerdeführer die Behebung des Mangels der fehlenden Unterschrift nur aufgetragen werden kann, wenn diese Person auch tatsächlich die Beschwerde eingebracht hat.

Schlagworte

Formgebrechen behebbare Unterschrift

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1975:1975000730.X01

Im RIS seit

12.03.2003
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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