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60/03 Kollektives ArbeitsrechtNorm
ArbVG §105 Abs3 Z2 lita;Beachte
Besprechung in: RdA 1976, S 181 teilweise Veröffentlichung;Rechtssatz
Nur dann, wenn der Nachweis des Vorliegens von Umständen, die in der Person des Arbeitnehmers gelegen sind und die betrieblichen Interessen nachteilig berühren, dem Arbeitgeber nicht gelungen ist, kommt der Einwand, die Kündigung sei sozial ungerechtfertigt, zum Tragen. Ein Verschulden des Arbeitnehmers ist nicht erforderlich (Hinweis E 23.1.1953, 1224/52, VwSlg 2830 A/1953; E 20.1.1955, 950/54, VwSlg 3629 A/1955; E 25.6.1963, 240/63, Arb 7787; E 2.6.1964, 1455/63 und E 23.4.1974, 1005/73, weiters auf folgende Literatur: Floretta-Strasser, Kommentar zum Arbeitsverfassungsgesetz 1975, S 643; Dr. Martin Mayr im Kommentar zum Arbeitsverfassungsgesetz, Österr.Wirtschaftsverlag, Wien 1974, S 251).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:1976:1975000441.X03Im RIS seit
21.01.2003Zuletzt aktualisiert am
08.06.2016