RS Vwgh 1977/6/14 1190/76

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Veröffentlicht am 14.06.1977
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Index

20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)
32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

ABGB §1220;
EStG 1972 §34;
  1. ABGB § 1220 heute
  2. ABGB § 1220 gültig ab 01.01.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2009
  3. ABGB § 1220 gültig von 01.01.1978 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 403/1977
  1. EStG 1972 § 34 gültig von 23.01.1992 bis 31.12.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 61/2018
  2. EStG 1972 § 34 gültig von 07.08.1987 bis 22.01.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 380/1987
  3. EStG 1972 § 34 gültig von 22.12.1984 bis 06.08.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 531/1984
  4. EStG 1972 § 34 gültig von 14.12.1983 bis 21.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 587/1983
  5. EStG 1972 § 34 gültig von 01.01.1983 bis 31.12.1982 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 243/1982
  6. EStG 1972 § 34 gültig von 27.11.1982 bis 13.12.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 570/1982
  7. EStG 1972 § 34 gültig von 01.03.1982 bis 26.11.1982 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 111/1982
  8. EStG 1972 § 34 gültig von 20.12.1980 bis 28.02.1982 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 563/1980
  9. EStG 1972 § 34 gültig von 01.07.1978 bis 19.12.1980 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978
  10. EStG 1972 § 34 gültig von 30.12.1977 bis 30.06.1978 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 645/1977
  11. EStG 1972 § 34 gültig von 09.08.1974 bis 29.12.1977 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 469/1974
  12. EStG 1972 § 34 gültig von 13.12.1972 bis 08.08.1974

Rechtssatz

Sind die Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse des Vaters besser als die der Mutter oder sind die Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse der Eltern gleich, dann richtet sich das Heiratsgut nach den Verhältnissen des Vaters als des Erstverpflichteten und nur er hat das Heiratsgut zu leisten. Sind die Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse der Mutter besser als die des Vaters, entscheiden diese; der Vater leistet einen seinem Einkommen und Vermögen entsprechenden Teil des darnach bestimmten Heiratsgutes und die bessergestellte Mutter den Rest. Soweit der - nicht mittellose - Vater beizutragen hat, ist seine Pflicht eine primäre, da zur Leistung dieses "Beitrages" eine Pflicht der Mutter gar nicht entstanden ist (vgl Ehrenzweig, System des österreichischen Privatrechtes, II/2, 245; Weiß in Klang, Kommentar zum ABGB2, V, 729; E des VwGH vom 25.1.1977, 466/76).Sind die Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse des Vaters besser als die der Mutter oder sind die Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse der Eltern gleich, dann richtet sich das Heiratsgut nach den Verhältnissen des Vaters als des Erstverpflichteten und nur er hat das Heiratsgut zu leisten. Sind die Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse der Mutter besser als die des Vaters, entscheiden diese; der Vater leistet einen seinem Einkommen und Vermögen entsprechenden Teil des darnach bestimmten Heiratsgutes und die bessergestellte Mutter den Rest. Soweit der - nicht mittellose - Vater beizutragen hat, ist seine Pflicht eine primäre, da zur Leistung dieses "Beitrages" eine Pflicht der Mutter gar nicht entstanden ist vergleiche Ehrenzweig, System des österreichischen Privatrechtes, II/2, 245; Weiß in Klang, Kommentar zum ABGB2, römisch fünf, 729; E des VwGH vom 25.1.1977, 466/76).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1977:1976001190.X01

Im RIS seit

14.06.1977

Zuletzt aktualisiert am

11.06.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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