RS Vwgh 1977/7/14 0348/74

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.07.1977
beobachten
merken

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
81/01 Wasserrechtsgesetz

Norm

AVG §66 Abs4;
VwGG §42 Abs2 litc Z2;
VwGG §42 Abs2 Z3 litb impl;
WRG 1959 §117;
WRG 1959 §26;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. WRG 1959 § 117 heute
  2. WRG 1959 § 117 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2013
  3. WRG 1959 § 117 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2005
  4. WRG 1959 § 117 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  5. WRG 1959 § 117 gültig von 11.08.2001 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2001
  6. WRG 1959 § 117 gültig von 01.10.1997 bis 10.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  7. WRG 1959 § 117 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 26 heute
  2. WRG 1959 § 26 gültig ab 11.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2001
  3. WRG 1959 § 26 gültig von 01.10.1997 bis 10.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  4. WRG 1959 § 26 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

Der Berufungsbehörde ist es, im Zuge eines Enteignungsverfahrens, in welchem der Enteignete Berufung wegen zu geringer Entschädigung erhebt, grundsätzlich nicht verwehrt, in Anwendung des § 66 Abs 4 AVG 1950 die Entschädigung gegenüber dem Bescheid der Behörde erster Instanz herabzusetzen, sie ist aber verpflichtet, sofern die Herabsetzung der Entschädigung darauf beruht, daß die Sachverständigen ihre Berechnungen für die Entschädigung auf Grund verschiedener wissenschaftlicher Systeme erstellt haben, zu begründen, warum sie jenes System, demzufolge die Entschädigung geringer anzusetzen ist als nach den anderen, für das richtige hält.Der Berufungsbehörde ist es, im Zuge eines Enteignungsverfahrens, in welchem der Enteignete Berufung wegen zu geringer Entschädigung erhebt, grundsätzlich nicht verwehrt, in Anwendung des Paragraph 66, Absatz 4, AVG 1950 die Entschädigung gegenüber dem Bescheid der Behörde erster Instanz herabzusetzen, sie ist aber verpflichtet, sofern die Herabsetzung der Entschädigung darauf beruht, daß die Sachverständigen ihre Berechnungen für die Entschädigung auf Grund verschiedener wissenschaftlicher Systeme erstellt haben, zu begründen, warum sie jenes System, demzufolge die Entschädigung geringer anzusetzen ist als nach den anderen, für das richtige hält.

Schlagworte

Besondere verfahrensrechtliche Aufgaben der Berufungsbehörde Spruch des Berufungsbescheides Umfang der Abänderungsbefugnis Diverses

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1977:1974000348.X03

Im RIS seit

10.01.2003
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten