RS Vwgh 1978/4/25 2878/76

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.04.1978
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
10/10 Grundrechte

Norm

B-VG Art133 Z1;
StGG Art12;
VwGG §32;
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0900/66 E 7. März 1967 VwSlg 7096 A/1967 RS 1

Stammrechtssatz

Die Zuständigkeit des VwGH ist ausgeschlossen, wenn ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der in der Beschwerde gerügten Verletzung einfach gesetzlicher Vorschriften und einem Eingriff in das durch Art 12 StGG 1867 gewährleistete Recht der freien Vereinsbildung besteht oder behauptet wird. Ist dies nicht der Fall, wie etwa bei einer Beschwerde, in der lediglich geltend gemacht wird, daß durch unrichtige Handhabung des § 63 Abs 3 AVG eine Berufung fälschlich als verspätet zurückgewiesen und dadurch das Recht auf eine meritorische Entscheidung verletzt worden sei, dann steht Art 133 Z 1 B-VG einer Entscheidung des VwGH auch dann nicht im Wege, wenn der angefochtene verfahrensrechtliche Bescheid im Zuge der Auflösung eines Vereines ergangen ist. (Hinweis auf die Judikatur des VerfGH und VwGH in dieser Frage)Die Zuständigkeit des VwGH ist ausgeschlossen, wenn ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der in der Beschwerde gerügten Verletzung einfach gesetzlicher Vorschriften und einem Eingriff in das durch Artikel 12, StGG 1867 gewährleistete Recht der freien Vereinsbildung besteht oder behauptet wird. Ist dies nicht der Fall, wie etwa bei einer Beschwerde, in der lediglich geltend gemacht wird, daß durch unrichtige Handhabung des Paragraph 63, Absatz 3, AVG eine Berufung fälschlich als verspätet zurückgewiesen und dadurch das Recht auf eine meritorische Entscheidung verletzt worden sei, dann steht Artikel 133, Ziffer eins, B-VG einer Entscheidung des VwGH auch dann nicht im Wege, wenn der angefochtene verfahrensrechtliche Bescheid im Zuge der Auflösung eines Vereines ergangen ist. (Hinweis auf die Judikatur des VerfGH und VwGH in dieser Frage)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1978:1976002878.X01

Im RIS seit

17.06.2003
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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