RS Vwgh 1978/6/15 0723/77

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Veröffentlicht am 15.06.1978
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Index

81/01 Wasserrechtsgesetz

Norm

WRG 1959 §103 Abs1 lita;
WRG 1959 §17 Abs3;
WRG 1959 §21 Abs5;
WRG 1959 §27 Abs1 lith;
WRG 1959 §27 Abs3;
WRG 1959 §64 Abs1;
  1. WRG 1959 § 103 heute
  2. WRG 1959 § 103 gültig ab 27.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2006
  3. WRG 1959 § 103 gültig von 22.12.2003 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2003
  4. WRG 1959 § 103 gültig von 01.01.2000 bis 21.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  5. WRG 1959 § 103 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  6. WRG 1959 § 103 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 21 heute
  2. WRG 1959 § 21 gültig ab 23.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 73/2018
  3. WRG 1959 § 21 gültig von 01.01.2014 bis 22.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2013
  4. WRG 1959 § 21 gültig von 31.03.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2011
  5. WRG 1959 § 21 gültig von 01.10.1997 bis 30.03.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  6. WRG 1959 § 21 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 27 heute
  2. WRG 1959 § 27 gültig ab 01.10.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  3. WRG 1959 § 27 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 27 heute
  2. WRG 1959 § 27 gültig ab 01.10.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  3. WRG 1959 § 27 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

§ 21 Abs 5 in Verbindung mit § 27 Abs 1 lit h WRG 1959 läßt erkennen, daß eine Änderung des Zweckes der Anlage einen Sondertatbestand darstellt, der keineswegs unter die Einstellung des ordnungsgemäßen Betriebes der Anlage im Sinne des § 27 Abs 3 WRG 1959 subsumiert werden kann. Vielmehr kann die eigenmächtige Änderung des Zweckes einer Wasserbenutzungsanlage dem Berechtigten nur dort zum Nachteil gereichen, wo es das Gesetz ausdrücklich vorsieht. Schon nach den Grundsätzen der wörtlichen Auslegung des § 27 Abs 3 WRG 1959 im Zusammenhalt mit dem übrigen Gesetzesinhalt (vgl § 103 Abs 1 lit a, § 17 Abs 3, § 64 Abs 1, § 21 Abs 5 lit h und § 27 Abs 1 lit h des WRG 1959) ist unter Einstellung des ordnungsgemäßen Betriebes einer genehmigten Anlage (§ 27 Abs 3 WRG 1959) nicht die Änderung des Zweckes dieser Anlage zu verstehen.Paragraph 21, Absatz 5, in Verbindung mit Paragraph 27, Absatz eins, Litera h, WRG 1959 läßt erkennen, daß eine Änderung des Zweckes der Anlage einen Sondertatbestand darstellt, der keineswegs unter die Einstellung des ordnungsgemäßen Betriebes der Anlage im Sinne des Paragraph 27, Absatz 3, WRG 1959 subsumiert werden kann. Vielmehr kann die eigenmächtige Änderung des Zweckes einer Wasserbenutzungsanlage dem Berechtigten nur dort zum Nachteil gereichen, wo es das Gesetz ausdrücklich vorsieht. Schon nach den Grundsätzen der wörtlichen Auslegung des Paragraph 27, Absatz 3, WRG 1959 im Zusammenhalt mit dem übrigen Gesetzesinhalt vergleiche Paragraph 103, Absatz eins, Litera a,, Paragraph 17, Absatz 3,, Paragraph 64, Absatz eins,, Paragraph 21, Absatz 5, Litera h und Paragraph 27, Absatz eins, Litera h, des WRG 1959) ist unter Einstellung des ordnungsgemäßen Betriebes einer genehmigten Anlage (Paragraph 27, Absatz 3, WRG 1959) nicht die Änderung des Zweckes dieser Anlage zu verstehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1978:1977000723.X02

Im RIS seit

04.06.2003

Zuletzt aktualisiert am

06.09.2018
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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