RS Vwgh 1978/10/24 2696/78

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Veröffentlicht am 24.10.1978
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Index

L10105 Stadtrecht Salzburg
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art119a Abs5;
Statut Salzburg 1966 §53;
Statut Salzburg 1966 §77 Abs1;
VwGG §34 Abs1;
  1. B-VG Art. 119a heute
  2. B-VG Art. 119a gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.1985 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 490/1984
  5. B-VG Art. 119a gültig von 21.07.1962 bis 31.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Gegen Entscheidungen der Bauberufungskommission, der nach § 50 Salzburger Stadtrecht die Entscheidung über Berufungen gegen erstinstanzliche Entscheidungen des Bürgermeisters in den baurechtlichen Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches obliegt, ist ein weiterer Instanzenzug (Vorstellung an die Landesregierung) vorgesehen. Eine Verwaltungsgerichtshofbeschwerde gegen einen Bescheid der Bauberufungskommission ist daher wegen Unzuständigkeit des VwGH (mangels Erschöpfung des Instanzenzuges) gemäß § 34 Abs 1 VwGG 1965 zurückzuweisen.Gegen Entscheidungen der Bauberufungskommission, der nach Paragraph 50, Salzburger Stadtrecht die Entscheidung über Berufungen gegen erstinstanzliche Entscheidungen des Bürgermeisters in den baurechtlichen Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches obliegt, ist ein weiterer Instanzenzug (Vorstellung an die Landesregierung) vorgesehen. Eine Verwaltungsgerichtshofbeschwerde gegen einen Bescheid der Bauberufungskommission ist daher wegen Unzuständigkeit des VwGH (mangels Erschöpfung des Instanzenzuges) gemäß Paragraph 34, Absatz eins, VwGG 1965 zurückzuweisen.

Schlagworte

Offenbare Unzuständigkeit des VwGH Nichterschöpfung des Instanzenzuges Besondere Rechtsgebiete Gemeinderecht und Baurecht Verwaltungsgerichtsbarkeit Erschöpfung des Instanzenzuges im Sinne des B-VG Art131 Abs1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1978:1978002696.X01

Im RIS seit

17.10.2003
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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