RS Vwgh 1979/10/12 1703/79

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.10.1979
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Index

L00019 Landesverfassung Wien
L10109 Stadtrecht Wien
10/07 Verwaltungsgerichtshof
90/01 Straßenverkehrsordnung

Norm

StVO 1960 §89a Abs7;
VwGG §27;
WStV 1968 §99 idF 1978/012;
  1. StVO 1960 § 89a heute
  2. StVO 1960 § 89a gültig ab 01.10.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2022
  3. StVO 1960 § 89a gültig von 06.10.2015 bis 30.09.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2015
  4. StVO 1960 § 89a gültig von 31.03.2013 bis 05.10.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2013
  5. StVO 1960 § 89a gültig von 01.09.2012 bis 30.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  6. StVO 1960 § 89a gültig von 01.07.2005 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2005
  7. StVO 1960 § 89a gültig von 22.07.1998 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/1998
  8. StVO 1960 § 89a gültig von 01.10.1994 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  9. StVO 1960 § 89a gültig von 01.03.1989 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 86/1989
  10. StVO 1960 § 89a gültig von 01.06.1987 bis 28.02.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 213/1987
  1. VwGG § 27 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. VwGG § 27 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  3. VwGG § 27 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. VwGG § 27 gültig von 22.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 470/1995
  5. VwGG § 27 gültig von 01.01.1991 bis 21.07.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 27 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Hat die Berufungsbehörde (hier: Stadtsenat von Wien seit 1.9.1978 auf Grund des § 99 der Wr. Stadtverfassung i. d. Nov 1978/12 der Berufungsseant) einen Bescheid der ersten Instanz hinsichtlich einer Kostenvorschreibung nach § 89 a Abs 7 StVO 1960 gem § 66 Abs 2 AVG 1950 aufgehoben, so liegt einerseits in Ermangelung eines anzufechtenden erstinstanzlichen Bescheides - auf dessen Erlassung mangels eines Parteibegehrens auch kein Anspruch besteht - die Säumigkeit einer Berufungsbehörde und andererseits auch die Säumigkeit einer (im Wege eines Devolutionsantrages angerufenen) obersten Behörde nicht vor, da die Anträge der Bfrin auf Übergang der Entscheidungspflicht wegen Unzulässigkeit (keine aufrechte Berufung infolge der Entscheidung nach § 66 Abs 2 A VG 1950 mehr vorhanden) zurückgewiesen worden sind. Damit konnte auch keine Zuständigkeit der obersten Behörde zu einer Sachentscheidung (§ 27 VwGG 1965) begründet werden, weshalb die Beschwerde zurückzuweisen war.Hat die Berufungsbehörde (hier: Stadtsenat von Wien seit 1.9.1978 auf Grund des Paragraph 99, der Wr. Stadtverfassung i. d. Nov 1978/12 der Berufungsseant) einen Bescheid der ersten Instanz hinsichtlich einer Kostenvorschreibung nach Paragraph 89, a Absatz 7, StVO 1960 gem Paragraph 66, Absatz 2, AVG 1950 aufgehoben, so liegt einerseits in Ermangelung eines anzufechtenden erstinstanzlichen Bescheides - auf dessen Erlassung mangels eines Parteibegehrens auch kein Anspruch besteht - die Säumigkeit einer Berufungsbehörde und andererseits auch die Säumigkeit einer (im Wege eines Devolutionsantrages angerufenen) obersten Behörde nicht vor, da die Anträge der Bfrin auf Übergang der Entscheidungspflicht wegen Unzulässigkeit (keine aufrechte Berufung infolge der Entscheidung nach Paragraph 66, Absatz 2, A VG 1950 mehr vorhanden) zurückgewiesen worden sind. Damit konnte auch keine Zuständigkeit der obersten Behörde zu einer Sachentscheidung (Paragraph 27, VwGG 1965) begründet werden, weshalb die Beschwerde zurückzuweisen war.

Schlagworte

Anspruch auf Sachentscheidung Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1979:1979001703.X01

Im RIS seit

20.10.2003

Zuletzt aktualisiert am

25.08.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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