RS Vwgh 1981/5/27 81/09/0006

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Veröffentlicht am 27.05.1981
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §36 Abs1;
VwGG §47 Abs1;
VwGG §56;
  1. VwGG § 36 heute
  2. VwGG § 36 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 36 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 36 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 36 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 36 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  7. VwGG § 36 gültig von 01.01.1991 bis 31.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 36 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 47 heute
  2. VwGG § 47 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. VwGG § 47 gültig von 01.01.2014 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 47 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 47 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 47 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 47 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004

Rechtssatz

Zwar erfolgte die Klaglosstellung innerhalb der vom VwGH gemäß § 36 Abs 1 gesetzten Frist und wurde dem Gerichtshof durch Übermittlung der Verwaltungsakten auch innerhalb dieser Frist kundgetan (Hinweis auf B vom 19.1.1967, 1114/66, VwSlg 3557 F/1967). Dem vom Gesetz ins Auge gefassten Fall, dass die Bfrin hinsichtlich aller Beschwerdepunkte klaglos gestellt wurde, muss jedoch der Beschwerdefall gleichgehalten werden, in dem die Klaglosstellung zwar nur in EINEM Beschwerdepunkt erfolgte, im übrigen jedoch die Beschwerde als unbegründet abzuweisen war. Denn bei anderer Ansicht wäre die Bfrin im Falle einer Teilabweisung ihrer Beschwerde günstiger gestellt als bei völliger Klaglosstellung durch die belangte Behörde. Der Bfrin war daher Schriftsatzaufwand gem Art I lit a Z 3 der erwähnten Verordnung des Bundeskanzlers zuzusprechen.Zwar erfolgte die Klaglosstellung innerhalb der vom VwGH gemäß Paragraph 36, Absatz eins, gesetzten Frist und wurde dem Gerichtshof durch Übermittlung der Verwaltungsakten auch innerhalb dieser Frist kundgetan (Hinweis auf B vom 19.1.1967, 1114/66, VwSlg 3557 F/1967). Dem vom Gesetz ins Auge gefassten Fall, dass die Bfrin hinsichtlich aller Beschwerdepunkte klaglos gestellt wurde, muss jedoch der Beschwerdefall gleichgehalten werden, in dem die Klaglosstellung zwar nur in EINEM Beschwerdepunkt erfolgte, im übrigen jedoch die Beschwerde als unbegründet abzuweisen war. Denn bei anderer Ansicht wäre die Bfrin im Falle einer Teilabweisung ihrer Beschwerde günstiger gestellt als bei völliger Klaglosstellung durch die belangte Behörde. Der Bfrin war daher Schriftsatzaufwand gem Artikel römisch eins, Litera a, Ziffer 3, der erwähnten Verordnung des Bundeskanzlers zuzusprechen.

Schlagworte

Gültigkeit der Kostenbestimmungen Zeitlich

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1981:1981090006.X04

Im RIS seit

14.04.2004

Zuletzt aktualisiert am

29.12.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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