RS Vwgh 1981/7/6 2112/79

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 06.07.1981
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren
96/01 Bundesstraßengesetz

Norm

AVG §68 Abs4 lita;
BStG 1971 §17 idF 1975/239;
BStG 1971 §3 idF 1975/239;
  1. BStG 1971 § 17 heute
  2. BStG 1971 § 17 gültig ab 30.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/2026
  3. BStG 1971 § 17 gültig von 17.11.2023 bis 29.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2023
  4. BStG 1971 § 17 gültig von 10.05.2006 bis 16.11.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2006
  5. BStG 1971 § 17 gültig von 01.04.1983 bis 09.05.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 63/1983
  1. BStG 1971 § 3 heute
  2. BStG 1971 § 3 gültig ab 17.11.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2023
  3. BStG 1971 § 3 gültig von 28.07.2021 bis 16.11.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2021
  4. BStG 1971 § 3 gültig von 10.05.2006 bis 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2006
  5. BStG 1971 § 3 gültig von 01.04.2002 bis 09.05.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2002
  6. BStG 1971 § 3 gültig von 20.08.1999 bis 31.03.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 182/1999
  7. BStG 1971 § 3 gültig von 01.01.1994 bis 19.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 33/1994

Rechtssatz

Weist die oberste Behörde eine Berufung ab, so entscheidet sie in der Sache selbst und setzt damit ihre eigene Entscheidung an die Stelle der Unterinstanz, womit ihr die Möglichkeit genommen ist, den Bescheid der Unterinstanz für nichtig zu erklären. Ihren eigenen Bescheid kann die oberste Behörde auf Grund des Wortlautes des § 68 Abs 4 AVG nicht beseitigen. Eine Nichtigerklärung ist nur bei Vorliegen eines rechtskräftigen Bescheides, somit außerhalb des Berufungsverfahrens möglich. Nur wenn eine Berufung als unzulässig oder verspätet zurückzuweisen ist, also keine Sachentscheidung getroffen werden kann, ist § 68 Abs 2 bis 4 AVG anzuwenden.Weist die oberste Behörde eine Berufung ab, so entscheidet sie in der Sache selbst und setzt damit ihre eigene Entscheidung an die Stelle der Unterinstanz, womit ihr die Möglichkeit genommen ist, den Bescheid der Unterinstanz für nichtig zu erklären. Ihren eigenen Bescheid kann die oberste Behörde auf Grund des Wortlautes des Paragraph 68, Absatz 4, AVG nicht beseitigen. Eine Nichtigerklärung ist nur bei Vorliegen eines rechtskräftigen Bescheides, somit außerhalb des Berufungsverfahrens möglich. Nur wenn eine Berufung als unzulässig oder verspätet zurückzuweisen ist, also keine Sachentscheidung getroffen werden kann, ist Paragraph 68, Absatz 2 bis 4 AVG anzuwenden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1981:1979002112.X02

Im RIS seit

04.12.2003

Zuletzt aktualisiert am

17.08.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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