RS Vwgh 1982/6/30 0817/80

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 30.06.1982
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
64/03 Landeslehrer

Norm

B-VG Art20 Abs1 impl;
LDG 1962 §25 Abs2 idF 1978/261;
  1. B-VG Art. 20 heute
  2. B-VG Art. 20 gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2024
  3. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2023 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 141/2022
  4. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 20 gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  6. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2008 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  7. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.1988 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 285/1987
  8. B-VG Art. 20 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  9. B-VG Art. 20 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 20 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Die Pflicht, gem § 25 Abs 2 LDG, Weisungen zu befolgen, entsteht im konkreten Fall, wenn dem Lehrer tatsächlich eine Weisung erteilt wird. Die Auffassung, dass die Zustellung einer Weisung der Dienstbehörde nach den Bestimmungen des AVG 1950 im Falle der Hinterlegung des - in der Folge dann nicht behobenen - Schriftstückes die Pflicht auslöst, die in dem Schriftstück ausgesprochene Weisung zu befolgen, ist rechtlich unhaltbar.Die Pflicht, gem Paragraph 25, Absatz 2, LDG, Weisungen zu befolgen, entsteht im konkreten Fall, wenn dem Lehrer tatsächlich eine Weisung erteilt wird. Die Auffassung, dass die Zustellung einer Weisung der Dienstbehörde nach den Bestimmungen des AVG 1950 im Falle der Hinterlegung des - in der Folge dann nicht behobenen - Schriftstückes die Pflicht auslöst, die in dem Schriftstück ausgesprochene Weisung zu befolgen, ist rechtlich unhaltbar.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1982:1980000817.X03

Im RIS seit

11.03.2004

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2008
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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