RS Vwgh 1983/4/21 0995/80

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.04.1983
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Index

96/01 Bundesstraßengesetz

Norm

BStG 1971 §20 Abs3;
  1. BStG 1971 § 20 heute
  2. BStG 1971 § 20 gültig ab 28.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2021
  3. BStG 1971 § 20 gültig von 01.01.2014 bis 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2013
  4. BStG 1971 § 20 gültig von 10.05.2006 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2006
  5. BStG 1971 § 20 gültig von 01.01.2005 bis 09.05.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  6. BStG 1971 § 20 gültig von 30.03.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2002
  7. BStG 1971 § 20 gültig von 22.03.1990 bis 29.03.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 159/1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1118/77 E 28. November 1978 VwSlg 9703 A/1978 RS 1

Stammrechtssatz

Wurde im Enteignungsbescheid des LH für alle enteigneten oder sonst im Enteignungsweg in Anspruch genommenen Grundflächen eine (wenn auch aufgegliederte) Entschädigung festgesetzt, dann ist dagegen eine Berufung im administrativen Instanzenzug unzulässig, auch wenn - nach Ansicht des Bfr - bei der Bemessung der Entschädigung Komponenten für die Errechnung der Entschädigung (Wertverminderung der Restflächen) außer acht gelassen wurden. Es handelt sich ausschließlich um eine Frage der Höhe der Entschädigung und nicht wie im E VfGH 7.12.1974, KI-1/74-10, VfSlg 7431 A/1974 um eine Verweigerung der Entschädigung. Eine Trennung der Enteignungsentschädigung in dem Wert der enteigneten Liegenschaften einerseits und die Entwertung der verbleibenden Restliegenschaft andererseits sieht das Gesetz nicht vor.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1983:1980000995.X02

Im RIS seit

28.01.2004
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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