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81/01 WasserrechtsgesetzNorm
WRG 1959 §138 Abs1 lita;Beachte
Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 83/07/0011Rechtssatz
Die Anlegung einer Deponie von in einer Lederfabrik anfallendem Schlammmaterial auf ungeschütztem Boden ist eine Maßnahme, durch die nach dem natürlichen Lauf der Dinge auf die Beschaffenheit des Grundwassers eingewirkt wird; eine solche Maßnahe bedarf einer Bewilligung des Landeshauptmannes gemäß § 32 Abs 2 lit c iVm § 99 Abs 1 lit c WRG 1959 (Hinweis E 30.1.1964, 391/63 und E 16.12.1982, 82/07/0181) und ist die Behörde berechtigt gemäß § 138 WRG zu erteilen. Der Einwand, im Bundesland des Bfr gäbe es keine geeignete Sondermülldeponie bzw die Transportkosten des Klärschlammes zu einem Entsorgungsbetrieb in der Bundeshauptstadt seien wirtschaftlich unzumutbar, sind rechtlich irrelevant (Hinweis E 7.7.1960, 2662/59, E 30.11.1982, 81/07/0151).Die Anlegung einer Deponie von in einer Lederfabrik anfallendem Schlammmaterial auf ungeschütztem Boden ist eine Maßnahme, durch die nach dem natürlichen Lauf der Dinge auf die Beschaffenheit des Grundwassers eingewirkt wird; eine solche Maßnahe bedarf einer Bewilligung des Landeshauptmannes gemäß Paragraph 32, Absatz 2, Litera c, in Verbindung mit Paragraph 99, Absatz eins, Litera c, WRG 1959 (Hinweis E 30.1.1964, 391/63 und E 16.12.1982, 82/07/0181) und ist die Behörde berechtigt gemäß Paragraph 138, WRG zu erteilen. Der Einwand, im Bundesland des Bfr gäbe es keine geeignete Sondermülldeponie bzw die Transportkosten des Klärschlammes zu einem Entsorgungsbetrieb in der Bundeshauptstadt seien wirtschaftlich unzumutbar, sind rechtlich irrelevant (Hinweis E 7.7.1960, 2662/59, E 30.11.1982, 81/07/0151).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:1983:1983070011.X02Im RIS seit
14.09.2004Zuletzt aktualisiert am
21.08.2014