RS Vwgh 1983/6/22 83/09/0008

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Veröffentlicht am 22.06.1983
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Index

67 Versorgungsrecht

Norm

KOVG 1957 §101 Abs1;
KOVG 1957 §4;
  1. KOVG 1957 § 101 gültig von 01.07.1990 bis 30.06.2002 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 150/2002
  2. KOVG 1957 § 101 gültig von 12.07.1957 bis 31.05.1984 aufgehoben durch BGBl. Nr. 212/1984
  1. KOVG 1957 § 4 heute
  2. KOVG 1957 § 4 gültig ab 01.07.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 110/1993
  3. KOVG 1957 § 4 gültig von 01.07.1972 bis 30.06.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 163/1972

Rechtssatz

Die Versorgungsbehörden sind bei der Prüfung der Frage, ob zwischen einem bestimmten Leiden und einer Dienstbeschädigung ein ursächlicher Zusammenhang besteht, an das Ergebnis eines nach dem seinerzeit geltenden Versorgungsrecht (hier: Wehrmachtfürsorgegesetz und Wehrmachtversorgungsgesetz) in gleicher Angelegenheit durchgeführten Verfahrens nicht gebunden. Die Beweismittel, die seinerzeit zur Annahme der Kausalität geführt haben, behalten jedoch ihre Eignung als Erkenntnismittel bei (Hinweis E 9.11.1951, 2528/50, VwSlg 2306 A/1951, E 14.11.1951, 2354/50, VwSlg 2313 A/1951, E 27.5.1955, 2509/54, VwSlg 3767 A/1955).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1983:1983090008.X01

Im RIS seit

08.11.2004
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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