RS Vwgh 1984/1/17 82/07/0231

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.01.1984
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
81/01 Wasserrechtsgesetz

Norm

AVG §66 Abs4;
VwGG §42 Abs2 litb;
VwGG §42 Abs2 Z2 impl;
WRG 1959 §103 Abs1 litf;
WRG 1959 §41 Abs1;
WRG 1959 §65 Abs1;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. WRG 1959 § 103 heute
  2. WRG 1959 § 103 gültig ab 27.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2006
  3. WRG 1959 § 103 gültig von 22.12.2003 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2003
  4. WRG 1959 § 103 gültig von 01.01.2000 bis 21.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  5. WRG 1959 § 103 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  6. WRG 1959 § 103 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 41 heute
  2. WRG 1959 § 41 gültig ab 01.10.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  3. WRG 1959 § 41 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 65 gültig von 01.07.1990 bis 01.07.1990 aufgehoben durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

Die Berufungsbehörde überschreitet nicht ihre Kompetenz, wenn sie in einem Verfahren gem den §§ 41 Abs 1 und 61 Abs 1 WRG 1959 hinsichtlich eines 12 m2 großen Teiles einer Parzelle, welcher einerseits - entgegen der Vorschrift des § 103 Abs 1 lit f WRG 1959 - nicht im Grundeigentümerverzeichnis enthalten war und auch darüber keine ausdrückliche Enteignung im erstinstanzlichen Bescheid ausgesprochen wurde, andererseits aber der ebenfalls einen Bestandteil der ursprünglichen Projektsunterlagen bildenden Grundablösungsplan unzweifelhaft erkennen lässt, dass der gegenständliche Parzellenteil berührt wird, einen Abspruch trifft.Die Berufungsbehörde überschreitet nicht ihre Kompetenz, wenn sie in einem Verfahren gem den Paragraphen 41, Absatz eins und 61 Absatz eins, WRG 1959 hinsichtlich eines 12 m2 großen Teiles einer Parzelle, welcher einerseits - entgegen der Vorschrift des Paragraph 103, Absatz eins, Litera f, WRG 1959 - nicht im Grundeigentümerverzeichnis enthalten war und auch darüber keine ausdrückliche Enteignung im erstinstanzlichen Bescheid ausgesprochen wurde, andererseits aber der ebenfalls einen Bestandteil der ursprünglichen Projektsunterlagen bildenden Grundablösungsplan unzweifelhaft erkennen lässt, dass der gegenständliche Parzellenteil berührt wird, einen Abspruch trifft.

Schlagworte

Beschränkungen der Abänderungsbefugnis Beschränkung durch die Sache Bindung an den Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens Allgemein

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1984:1982070231.X04

Im RIS seit

01.09.2004

Zuletzt aktualisiert am

29.05.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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