RS Vwgh 1984/1/17 82/07/0159

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.01.1984
beobachten
merken

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
10/09 Gemeindeaufsicht
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §26 Abs1;
BGdAG 1967 §12 Abs3;
BGdAG 1967 §7;
VwGG §26 Abs2;
VwGG §34 Abs1 impl;
ZustG §13 Abs1 impl;
  1. VwGG § 26 heute
  2. VwGG § 26 gültig ab 06.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 26 gültig von 01.01.2017 bis 05.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 26 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 26 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 26 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Wird der Bescheid der Vorstellungsbehörde im Sinne des § 7 Bundes-GemeindeaufsichtsG sowohl dem Bfr - obwohl er anwaltlich vertreten wurde, entgegen der Vorschrift des § 26 Abs 1 AVG persönlich zugestellt, sodass dieser im Zeitpunkt der Erhebung einer VwGH Beschwerde gegenüber dem Bfr nicht als erlassen anzusehen ist, - als auch der Gemeinde in ihrer Eigenschaft als Partei gemäß § 12 Abs 3 Bundes-GemeindeaufsichtsG zugestellt und daher rechtlich existent, so ist die Beschwerdelegitimation des Bfr im Sinne des § 26 Abs 2 VwGG zu bejahen.Wird der Bescheid der Vorstellungsbehörde im Sinne des Paragraph 7, Bundes-GemeindeaufsichtsG sowohl dem Bfr - obwohl er anwaltlich vertreten wurde, entgegen der Vorschrift des Paragraph 26, Absatz eins, AVG persönlich zugestellt, sodass dieser im Zeitpunkt der Erhebung einer VwGH Beschwerde gegenüber dem Bfr nicht als erlassen anzusehen ist, - als auch der Gemeinde in ihrer Eigenschaft als Partei gemäß Paragraph 12, Absatz 3, Bundes-GemeindeaufsichtsG zugestellt und daher rechtlich existent, so ist die Beschwerdelegitimation des Bfr im Sinne des Paragraph 26, Absatz 2, VwGG zu bejahen.

Schlagworte

Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Parteienrechte und Beschwerdelegitimation Verwaltungsverfahren Mangelnde Rechtsverletzung Beschwerdelegitimation verneint keineBESCHWERDELEGITIMATION

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1984:1982070159.X04

Im RIS seit

25.08.2004

Zuletzt aktualisiert am

01.09.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten