RS Vwgh 1984/2/28 83/07/0351

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Veröffentlicht am 28.02.1984
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren
81/01 Wasserrechtsgesetz

Norm

AVG §13 Abs3;
AVG §8 impl;
VwRallg;
WRG 1959 §44 Abs1;
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Aus der Bestimmung des § 44 Abs 1 WRG 1959 iVm § 13 Abs 3 AVG 1950 ergibt sich, daß der Antragsteller (Bund oder Land) seinen Antrag so zu konkretisieren hat, daß die Behörde in die Lage versetzt wird, zu beurteilen, was Gegenstand des Verfahrens zu sein hat und mit welchen Verfahrensparteien das Verwaltungsverfahren einzuleiten ist. Es ist daher Sache derjenigen Gebietskörperschaft (Bund oder Land) die allein antragsberechtigt sind (Hinweis auf Grabmayr-Rossmann, Das österr Wasserrecht2, S 274 Anm 2), die ein Verlangen nach § 44 Abs 1 WRG 1959 stellt, schon im Antrag die für die Festsetzung von Beiträgen wesentlichen tatsächlichen Umstände darzutun, insbesondere aufzuzeigen, welchen Schutzbauten und Regulierungsbauten (bzw Arbeiten zur Instandhaltung der Gewässer) im Einzelfall positive Eigenschaften iSd § 44 Abs 1 WRG 1959 zugeschrieben werden und welchen angrenzenden Liegenschaften und benachbarten Wasseranlagen durch diese Bauten (oder Arbeiten) ein Nutzen zukommen soll. Diesen Liegenschaftseigentümern und Wasserberechtigten kommt ebenso wie dem Projektswerber und der antragstellenden Gebietskörperschaft (Bund oder Land) Parteistellung zu.Aus der Bestimmung des Paragraph 44, Absatz eins, WRG 1959 in Verbindung mit Paragraph 13, Absatz 3, AVG 1950 ergibt sich, daß der Antragsteller (Bund oder Land) seinen Antrag so zu konkretisieren hat, daß die Behörde in die Lage versetzt wird, zu beurteilen, was Gegenstand des Verfahrens zu sein hat und mit welchen Verfahrensparteien das Verwaltungsverfahren einzuleiten ist. Es ist daher Sache derjenigen Gebietskörperschaft (Bund oder Land) die allein antragsberechtigt sind (Hinweis auf Grabmayr-Rossmann, Das österr Wasserrecht2, S 274 Anmerkung 2), die ein Verlangen nach Paragraph 44, Absatz eins, WRG 1959 stellt, schon im Antrag die für die Festsetzung von Beiträgen wesentlichen tatsächlichen Umstände darzutun, insbesondere aufzuzeigen, welchen Schutzbauten und Regulierungsbauten (bzw Arbeiten zur Instandhaltung der Gewässer) im Einzelfall positive Eigenschaften iSd Paragraph 44, Absatz eins, WRG 1959 zugeschrieben werden und welchen angrenzenden Liegenschaften und benachbarten Wasseranlagen durch diese Bauten (oder Arbeiten) ein Nutzen zukommen soll. Diesen Liegenschaftseigentümern und Wasserberechtigten kommt ebenso wie dem Projektswerber und der antragstellenden Gebietskörperschaft (Bund oder Land) Parteistellung zu.

Schlagworte

Formerfordernisse Formgebrechen behebbare Angaben fehlerhafte Parteibegriff - Parteienrechte Allgemein diverse Interessen Rechtspersönlichkeit Verfahrensgrundsätze im Anwendungsbereich des AVG Allgemein VwRallg10/1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1984:1983070351.X01

Im RIS seit

11.07.2001

Zuletzt aktualisiert am

13.11.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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