RS Vwgh 1984/3/8 81/06/0036

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 08.03.1984
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Index

L85002 Straßen Kärnten
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)

Norm

B-VG Art139 Abs6;
LStG Krnt 1978 §2 idF vor 1981/025;
LStG Krnt 1978 §22 idF vor 1981/025;
LStG Krnt 1978 §3 idF vor 1981/025;
LStG Krnt 1978 §36 idF vor 1981/025;
LStG Krnt 1978 §37 idF vor 1981/025;
LStG Krnt 1978 §38 idF vor 1981/025;
  1. B-VG Art. 139 heute
  2. B-VG Art. 139 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  5. B-VG Art. 139 gültig von 30.11.1996 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 659/1996
  6. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.1991 bis 29.11.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  7. B-VG Art. 139 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  8. B-VG Art. 139 gültig von 21.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  9. B-VG Art. 139 gültig von 19.12.1945 bis 20.07.1962 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 139 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Wird eine von einem Weg(grund)eigentümer mit Individualvertrag nach Art 139 B-VG bekämpfte VO des Gemeinderats, mit der ein in der Natur bereits vorhandener privater Weg gem §§ 2, 3 und 22 Ktner StraßenG 1978 zur öffentlichen Verkehrsfläche (Verbindungsweg) erklärt wurde, mit E des VfGH als gesetzwidrig aufgehoben - der Individualantrag war deshalb zulässig, weil der Grundeigentümer im Enteignungsverfahren, das sich auf die VO stützte, Erfolg hatte und von der Berufungsbehörde, die von der 1. Instanz ausgesprochene Enteignung (ersatzlos) aufgehoben wurde -, so ist das Beschwerdeverfahren, mit dem die Gemeinde ihr Unterliegen im Enteignungsverfahren bekämpft, als Anlaßfall iSd Art 139 Abs 6 B-VG anzusehen.Wird eine von einem Weg(grund)eigentümer mit Individualvertrag nach Artikel 139, B-VG bekämpfte VO des Gemeinderats, mit der ein in der Natur bereits vorhandener privater Weg gem Paragraphen 2, 3 und 22 Ktner StraßenG 1978 zur öffentlichen Verkehrsfläche (Verbindungsweg) erklärt wurde, mit E des VfGH als gesetzwidrig aufgehoben - der Individualantrag war deshalb zulässig, weil der Grundeigentümer im Enteignungsverfahren, das sich auf die VO stützte, Erfolg hatte und von der Berufungsbehörde, die von der 1. Instanz ausgesprochene Enteignung (ersatzlos) aufgehoben wurde -, so ist das Beschwerdeverfahren, mit dem die Gemeinde ihr Unterliegen im Enteignungsverfahren bekämpft, als Anlaßfall iSd Artikel 139, Absatz 6, B-VG anzusehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1984:1981060036.X01

Im RIS seit

18.03.2004
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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