RS Vwgh 1984/3/9 83/02/0537

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 09.03.1984
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §35;
VStG §24;
VStG §33 Abs3;
  1. AVG § 35 heute
  2. AVG § 35 gültig ab 01.01.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  3. AVG § 35 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. AVG § 35 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. VStG § 24 heute
  2. VStG § 24 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. VStG § 24 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VStG § 24 gültig von 26.03.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  5. VStG § 24 gültig von 20.04.2002 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  6. VStG § 24 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. VStG § 24 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 620/1995
  8. VStG § 24 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. VStG § 33 heute
  2. VStG § 33 gültig ab 18.04.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2024
  3. VStG § 33 gültig von 15.08.2018 bis 17.04.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  4. VStG § 33 gültig von 01.04.2017 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2016
  5. VStG § 33 gültig von 01.01.2012 bis 31.03.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  6. VStG § 33 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. VStG § 33 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Die Unanwendbarkeit der Bestimmungen des AVG 1950 über die Mutwillensstrafe gegenüber dem Vertreter des Beschuldigten hat nicht die Gegenstandslosigkeit dieser Bestimmung des AVG 1950 im Verwaltungsstrafverfahren zur Folge, weil die Verhängung einer Mutwillensstrafe ungeachtet dessen etwa gegen den nicht mit dem Beschuldigten identen, aber trotzdem Parteistellung im Verwaltungsstrafverfahren genießenden Privatankläger im Sinne des § 56 VStG 1950 in Betracht kommt, der offenbar mutwillig die Tätigkeit der Behörde in Anspruch nimmtDie Unanwendbarkeit der Bestimmungen des AVG 1950 über die Mutwillensstrafe gegenüber dem Vertreter des Beschuldigten hat nicht die Gegenstandslosigkeit dieser Bestimmung des AVG 1950 im Verwaltungsstrafverfahren zur Folge, weil die Verhängung einer Mutwillensstrafe ungeachtet dessen etwa gegen den nicht mit dem Beschuldigten identen, aber trotzdem Parteistellung im Verwaltungsstrafverfahren genießenden Privatankläger im Sinne des Paragraph 56, VStG 1950 in Betracht kommt, der offenbar mutwillig die Tätigkeit der Behörde in Anspruch nimmt

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1984:1983020537.X02

Im RIS seit

13.05.2004
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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